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Verjährung einer Rechnung trotz Abschlägen

| 20.05.2015 17:38 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Abschlagszahlungen lassen die Verjährungsfrist erneut beginnen

Mir liegt eine Handwerkerrechnung aus dem Jahr 2011 vor. Diese hatte ich aus verschiedenen Gründen 2012 nur teilweise bezahlt. Nach div. Gesprächen und eMails hatte ich noch 2 Abschläge gezahlt. Den letzten 2014. Meine Frage: Ist die Forderung von 2011 bereits verjährt?

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Bei Werklohnansprüchen nach BGB gilt grundsätzlich die dreijährige Verjährungsfrist. Allerdings beginnt nach § 212 I Nr.1 BGB die Verjährungsfrist erneut zu laufen, wenn der Schuldner Abschlagszahlungen leistet.

Wenn Sie die letzte Zahlung erst im Jahr 2014 geleistet haben, ist die Forderung folglich nicht verjährt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen


Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 20.05.2015 | 18:41

Vielen Dank für Ihre rasche Antwort!

Um genauer zu sein, hätte ich schreiben müssen, daß es sich um drei einzelne Rechnungen handelt. Die Summe der Abschlagszahlungen deckt die älteste Rechnung zu einem grossen Teil. Sind dann die beiden anderen Rechnungen verjährt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.05.2015 | 18:55

Sehr geehrter Fragesteller,


leider kann ich Ihre Nachfrage nicht mit einem eindeutigen "Ja" oder "Nein" beantworten. Um zu überprüfen, ob einzelne Rechnungen verjährt sind, müssten sowohl der Schriftverkehr als auch ggf. die Angaben auf den Zahlungsbelegen eingesehen werden. Entscheidend ist, ob bzgl. aller Rechnungen ein Anerkenntnis erkennbar ist oder ob sich aus den Mails eindeutig ergibt, dass Sie bestimmte Rechnungen zurückgewiesen haben. Ein weiteres Indiz kann bei Überweisungen sein, welche Rechnungsnummer als Verwendungszweck angegeben wurde.

Sie sollten den Vorgang von einem ortsansässigen Anwalt, der auch den Schriftverkehr einsehen kann, umfassend prüfen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 20.05.2015 | 20:41

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Stellungnahme vom Anwalt:
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