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Verjährung des Zugewinnausgleichs

| 25.09.2019 11:45 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


21:30
Meine Ansprüche aus dem Zugewinnausgleich verjähren am 31.12.2019. Ich möchte diese Verjährung hemmen lassen. Zur Zeit liegt ein Rohentwurf für eine Auseinandersetzung beim Notar vor. Leider ist der Notar sehr überlastet, so dass ich keinen Termin für die Beurkundung bekomme.
Wann ist der letzte Termin, um die Hemmung zu beantragen: in Form eines Mahnbescheides oder wann muss ich eine Klage spätestens einreichen, damit es nicht zur Verjährung des Zugewinns kommt?

Wie lange habe ich also noch Zeit auf den Notar zu warten?
25.09.2019 | 12:11

Antwort

von


(430)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Mahnbescheid und Klage müssen am 31.12.2019 bei Gericht eingereicht sein, um die Verjährung zu hemmen.

In Betracht kommt ein Verzicht des Ehepartners auf die Einrede der Verjährung. Die Verjährung wird sodann nicht gehemmt, jedoch bleibt über den 31.12.2019 Zeit, um die Angelegenheit zu einem Ende zu bringen.

Auch Verhandlungen über den Anspruch hemmen die Verjährung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 25.09.2019 | 12:29

Müssen die Verhandlungen über den Zugewinn über die Rechtsanwälte durchgeführt werden oder können die Ex-ehepartner diese ohne RA und nur mit dem Notar durchführen?....Gilt dies auch als Verhandlungen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.09.2019 | 21:30

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten.

Verhandlungen im Sinne des § 203 Satz 1 BGB erfolgen dann, wenn hier in Ihrem Fall der Zugewinnausgleichsberechtigte deutlich macht, dass er einen Anspruch geltend machen will und zudem deutlich macht, auf welche Grundlagen dieser Anspruch gestützt werden soll.

Danach genügen jegliche vernünftigen Meinungsaustausche über den Anspruch und die Grundlagen, sofern der Ausgleichverpflichtete den Anspruch nicht sofort und erkennbar ablehnt.

Rechtsanwälte und Notare sind daher nicht zwingend notwendig.

Allerdings bleibt die Frage der Beweisbarkeit von etwaigen Verhandlungen, wenn diese ohne Dritte/ Zeugen geführt werden.

Sie sollten den Notar allerdings nochmals auf die drohende Verjährung am Jahresende hinweisen und mögliche Haftungsproblematiken, wenn er rechtzeitig beauftragt wurde, jedoch nicht rechtzeitig handelt.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben.

Bewertung des Fragestellers 27.09.2019 | 09:48

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(430)

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