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Verjährung der Kindesunterhalt

16.08.2018 20:49 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Guten Tag,

für folgenden Sachverhalt habe ich eine Frage, ob ich ein Kindesunterhalt bezahlen bzw. nachbezahlen muss:

Ich bin ein Aussiedler und vor rund 24 Jahren bin ich nach Deutschland gekommen.
In Rußland habe ich damals eine Freundin gehabt, die genau zum Zeitpunkt meiner Abreise schwanger geworden ist. Das Kind kam zu Welt in Rußland. Vier Jahre später ist das Kind mit der Mutter und Stiefvater nach Israel ausgewandert und dort aufgewachsen. Im Jahr 2015 kam das Kind nach Deutschland. Kontakt zu meinem Kind habe ich erst im Jahr 2012 aufgebaut und bis jetzt gepflegt. Zu Kindesunterhalt wurde ich bis jetzt weder seitens der Mutter noch meines Kindes gezwungen. Zwischen 01.2015 bis 07.2016 habe ich meinen Kind mit 500€ monatlich unterstützt und seit 2012 bei jährlichen Besuchen das Geld in Höhen von 500 bis 1000€ überreicht.


Wie oben schon geschrieben, möchte ich erfahren, ob meine Tochter oder ihre Mutter oder ihr Stiefvater Ansprüche gegen mich erheben können. Ihr Stiefvater hat von Anfang an gewusst von wem das Kind ist und wo ich wohne. In zwischen ist das Kind bald 24 Jahre alt.

Ihre Antwort können Sie mir auf meine E-Mail Adresse schicken.


Vielen Dank im Voraus.

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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Nach deutschem Recht hängt die Verjährung davon ab, ob der Unterhaltsanspruch tituliert ist. Hat die Kindesmutter einen Titel erwirkt, kann sie hieraus 30 Jahre lang vollstrecken. Wenn ein solcher Titel nicht besteht, verjährt der Unterhalt innerhalb von drei Jahren. Alles, was sich auf die Zeit vor 2015 bezieht, wäre also verjährt.

Etwas anderes gilt nur, wenn Sie bisher nicht als Vater festgestellt sind. In diesem Fall kann nach Vaterschaftsfeststellung der Unterhalt noch geltend gemacht werden, und zwar ggf. rückwirkend bis zur Geburt.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

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