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Verjährung der Anwaltskosten

03.09.2009 14:26 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Im Juni 2004 habe ich einen KFZ- Prozess geführt.
Zum selben Zeitpunkt hat mein Anwalt für mich in einer anderen Sache Geld eingetrieben und nur teilweise an mich weitergeleitet.
Ich war der Meinung, dass er dieses Geld mit den Kosten des oben genannten Prozess verrechnet.
Im August 2008 kam dann ziemlich überraschend eine Kostennote für diesen KFZ-Prozess.
Meine Frage: ist es überhaupt rechtens, nach 4 Jahren noch eine Rechnung zu stellen?

Mit freundlichen Grüssen,
G.B.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Unter Berücksichtigung des Sachverhalts und Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Der Anspruch Ihres Rechtsanwalts auf Bezahlung der Rechnung verjährt nach 3 Jahren gemäß § 195 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Die Verjährung beginnt nach § 199 Abs. 1 BGB mit Schluss des Jahres, in welchem der Anspruch entstanden ist und in welchem der Rechtsanwalt Kenntnis von seinem Anspruch erlangt hat, also mit Ende des Jahres 2004. Die Forderung ist damit mit Ende des Jahres 2007 verjährt. Eine Geltendmachung im August 2008 ist verspätet.

Ich hoffe, Ihnen zunächst eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich dazu dient, eine erste rechtliche Einschätzung zu erhalten und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Bei Änderungen im Sachverhalt kann sich eine andere rechtliche Beurteilung ergeben.

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