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Verjährung? Stromrechnung


12.12.2007 14:52 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Mein Mann (Däne) hat vom 1.3.01- 30.9.01 in Neuss gewohnt und ist dann nach HH umgezogen.Am 2.8.04 ist eine Rechnung von den Stadtwerken Neuss über 193,79 geschrieben worden, die uns aber erst per Mahnbescheid am 13.12.05 zugestellt worden ist. Wir haben vorher innerhalb Hamburgs die Wohnung gewechselt, waren aber immer bei der Stadt angemeldet. Am 28.12.05 hat mein Mann Widerspruch eingelegt, jetzt haben wir Mitte November vom Amtsgericht Hamburg Post bekommen, mit der Aufforderung den Betrag mit 5% Zinssatz zu bezahlen. Müssen wir das bezahlen? (noch dazu meint mein Mann seinem ehemaligen Vermieter das Geld gegeben zu haben, hat aber nichts mehr schriftlich.

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Seit Einführung der Schuldrechtsreform im Jahr 2002 unterlag dieser vertraglicher Anspruch grundsätzlich der Verjährungsfrist von drei Jahren.
Durch die Erlangung eines Titels konnte diese Verjährung gehemmt werden. Gegen diesen Mahnbescheid haben Sie/Ihr Mann Widerspruch eingelegt. Selbst wenn dieser Widerspruch verfristet gewesen wäre, wäre er als Einspruch zu behandeln gewesen. Insofern müssten Sie in der Folge eine Ladung des Gerichts zur Verhandlung über dieser Angelegenheit erhalten haben.
Da Sie dort nicht erschienen sind, ist voraussichtlich ein Versäumnisurteil gegen Sie ergangen, aus welchem Sie nun zur Zahlung aufgefordert werden.

Eine Verjährung der Forderung ist somit nicht eingetreten, da diese durch die Erlangung eines Titel gehemmt wurde.
Ihr Ehemann wird die Zahlung an den Vermieter nicht nachweisen können, insofern wird er auch im Verhältnis zu dem Vermieter seine Ansprüche nicht durchsetzen können, da er hier beweisbelastet ist.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen


Günthner
Rechtsanwalt


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