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Verjährung Strafbefehl

23.08.2020 12:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Strafbefehl vom 05.10.2020 zugestellt am 22.08.2020.

Tatzeit 13.06.2014 - 12/2014

Im Strafbefehl geht es um Betrug und UK Fälschung.

Ab wann kann die Verjährung eintreten ?

Wann macht ein taktischer Widerspruch Sinn?

Zudem ist das Geburtsdatum falsch aufgeführt, hat dies Auswirkungen?

23.08.2020 | 14:22

Antwort

von


(278)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Betrug und Urkundenfälschung verjähren grundsätzlich 5 Jahre nach der Tat. In Ihrem Fall bedeutet das, dass die Verjährung eingetreten sein könnte. Wichtig ist jedoch § 78c StGB . Die Vorschrift regelt die Unterbrechung der Verjährung. Es müsste also eine der in § 78c StGB aufgeführten Unterbrechungstatbestände eingetreten sein, dann könnten Sie trotzdem noch bestraft werden, obwohl die vermeintlichen Taten schon länger als 5 Jahre her sein.

Ohne nähere Akteneinsicht kann also nicht beurteilt werden, ob die Taten verjährt sind. Auf den ersten Blick ist dies aber sehr wohl möglich. Die Verjährung der letzten Tat wäre dann Anfang Januar 2020 verjährt.

Da Sie eine Einspruchsfrist von 2 Wochen haben, sollte vorsorglich dringend Einspruch gegen den Strafbefehl eingelegt werden. Nach Ablauf der Frist können Sie nichts mehr machen. Sie sollten Einspruch einlegen und über einen Anwalt Akteneinsicht beantragen lassen.

Das falsche Geburtsdatum würde sich nur dann auswirken, wenn Ihre Identität dadurch unklar werden würde. Ansonsten hat dies leider keine besondere Relevanz.

Da die Taten verjährt sein könnten, sollte hier dringend Einbruch gegen den Strafbefehl eingelegt werden, und zwar innerhalb von 2 Wochen nach Zustellung des Strafbefehls. Wenn Sie keinen Einspruch einlegen, wird der Strafbefehl nach 2 Wochen rechtskräftig und Sie müssen die Strafe zahlen , auch wenn die Taten in Wahrheit verjährt sind.

Ich kann Sie hier gerne vertreten, indem ich zunächst Einspruch gegen den Strafbefehl einlege und Akteneinsicht beantrage. Sollten Sie daran interessiert sein, bitte ich Sie, mich per E-Mail kurzfristig zu kontaktieren.

Ansonsten wünsche ich Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


ANTWORT VON

(278)

Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
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