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Verjährung Schadenersatzforderung

27.12.2020 10:51 |
Preis: 40,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


Zusammenfassung: Um die Verjährung zu prüfen ist es wichtig, den genauen Anspruchsgrund zu kennen. Nur so lässt sich die Verjährung genau berechnen. Es handelt sich bei der Verjährung um eine Einrede, die nicht automatisch durch das Gericht geprüft wird.

Hallo
Die allgemeine Verjährung beträgt 3 Jahre.
Ich habe 2011 meine Schadenersatzforderung gegen jemanden schriftlich gestellt.
Dieser hat nicht gezahlt.
Seit dem habe ich nichts mehr unternommen.
Ist mein Schadenersatzanspruch nun verjährt?
Danke
27.12.2020 | 12:50

Antwort

von


(43)
Hachelallee 88
75179 Pforzheim
Tel: 07231/1331993-0
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Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei der Verjährung um eine sog. "Einrede" handelt, dies bedeutet, dass derjenige, der sich auf eine Verjährung beruft dies aktiv äußern muss. Fehlt es an dieser Erklärung, so darf ein Gericht z.B. auch nicht darauf hinweisen.

Dies vorab.
Es fehlen bei Ihrer Frage leider ein paar Informationen, um was für einen Schadensersatzanspruch es sich handelt. Sollte es sich um einen Schaden aus einem Kaufvertrag oder einem ähnlichen Geschäft handeln, so dürfte der Anspruch wahrhaftig verjährt sein, so keine Verjährungshemmung einfettete ist. Dies lässt sich aus Ihrem Sachverhalt jedoch nicht entnehmen.

Wenn Sie nunmehr den Schaden gerichtlich geltend machen sollten, so ist die Gefahr sehr groß, dass sich die Gegenseite (insbesondere wenn anwaltlich vertreten) auf die Verjährung beruft und sodann würden Sie die Verfahrenskosten auferlegt bekommen, so diese Einrede durchgreift.

Bitte prüfen Sie in den §§ 194 folgende des BGB, ob möglicherweise in Ihrem Fall eine längere Verjährungsfrist zum Tragen kommt. Ansonsten wäre aus anwaltlicher Sicht von einer gerichtlichen Geltendmachung der Ansprüche aus Erfolgsgesichtspunkten abzuraten.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das 2021.

Beste Grüße

Jan Gregor Steenberg, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

PS: Nutzen Sie gerne die Rückfragefunktion, so könnten Sie nochmals darlegen, um was für einen Anspruch es sich genau handelt.


Rechtsanwalt Jan Gregor Steenberg, LL.M.
Fachanwalt für Medizinrecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz

Rückfrage vom Fragesteller 27.12.2020 | 14:26

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Der Schaden entstand durch eine Urkundenunterdrückung.
Konkret wurde unser Firmenfahrzeug rechtswidrig zwangsstillgelegt.
Der Schaden entstand durch den Gewerblichen Nutzungsausfall.
Ändert das was an der Verjährung?
Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.12.2020 | 14:35

Der Ansprüch dürfte in diesem Fall aus einem sog. deliktischen Anspruch (§ 823 ff. BGB ) entstanden sein und damit sind Sie leider in der Regelverjährung von drei Jahren.
Fraglich wäre noch, wann Sie Kenntnis von dem schädigenden Ereignis und dem Schädiger hatten, denn erst zu diesem Zeitpunkt beginnt die Verjärhung zu laufen.
Doch wenn Sie bereit 2011 ein Anspruchsschreiben formuliert haben, so dürfen die Verjärhung spätestens zu diesem Zeitpunkt begonnen haben.
Die können es ja nochmals versuchen. Vielleicht reicht auch ein anwaltlichen Schreiben (außergerichtlich) aus, so dass man dem Schuldner nochmals auf die Sprünge hilft. Ich würde aber von einer gerichtlichen Geltendmachung dringed abraten. Da werfen Sie gutes Geld dem schlechten Geld hinterher.
Es tut mir leid, dass ich keine bessere Nachricht für Sie habe.

Beste Grüße

Jan Gregor Steenberg

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