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Verjährung Nebenkostenabrechnung - Nachzahlung wie lang gilt der Anspruch des Vermieters noch

21.05.2008 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Sehr geehrte Damen und Herren,


am 22.05.2007 erhielten wir unsere Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2006 aus der sich eine Nachzahlung in Höhe von 280 € ergab.

Gegen diese haben wir wegen fehlender Belege( Strassenreinigung, Winterdienst, Gartenpflege sowie Wasser- und Heizkostenabrechnung) Einspruch per Einschreiben-Rückschein am 06.06.2007 eingelegt und unseren Vermieter darauf hingewiesen, dass wir bis zum Erhalt der Unterlagen, für deren Kosten wir gerne aufkommen werden, von jeglicher Nachzahlung absehen.

Da wir keine Anwort bekamen haben wir es auf selben Weg nochmal am 25.06.2007 und 11.07.2007 versucht und von unserem Vermieter
bis zum heutigen Zeitpunkt keine Antwort erhalten und somit auch den ausstehenden Betrag nicht überwiesen.

Unsere Frage ist nun:

Wie lang gilt der Anspruch des Vermieters noch und sind wir jetzt überhaupt noh zu einer Nachzahlung verpflichtet??

Mit der Bitte um schnellstmögliche Beantwortung verbleiben wir mit freundlichem Gruss

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Die Abrechnung für das Jahr 2006 ist Ihnen am 22.05.2007 und damit binnen der Jahresfrist zugegangen. Damit verjähren die Ansprüche nach Ablauf der gesetzlichen 3-Jahresfrist, somit mit Ablauf des Jahres 2010. Beginn der Verjährung ist Ende des Jahres, in dem die Abrechnung erteilt wird. Allerdings ist bei Verweigerung der Einsicht in die Belege die Nachforderung rechtsmissbräuchlich und nicht gerichtlich durchsetzbar. Streitig könnte in Ihrem Fall sein, ob das Verhalten Ihres Vermieters, sich bzgl. Ihres Antrags auf Einsicht in die Unterlagen nicht zu äußern, gleichzusetzen ist mit einer Weigerung zur Einsichtnahme. Dies wäre wohl zu verneinen, wobei jedoch die gesamten Umstände des Falles zu berücksichtigen wären.

Ich empfehle Ihnen, den Betrag ggf. unter Vorbehalt zu zahlen. So können Sie immer noch nach Einsichtnahme in die Belege ggf. einen Teilbetrag zurückfordern. Andernfalls riskieren Sie womöglich eine rechtliche / gerichtliche Auseinandersetzung.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage hinreichend beantworten konnte. Gerne stehe ich Ihnen für eine Nachfrage zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

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