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Verjährung?


07.12.2007 12:02 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Unsere volljährige Tochter wohnt seit einigen Jahren in München (600 km). Die Post, die sie bekommt, heben wir hier auf bis sie mal wieder kommt , etwa alle 2 Monate, jetzt wieder zu Weihnachten. So kam es, dass 2 Briefe an sie von der Firma infoscore Forderungsmanagement zunächst nur zurückgelegt wurden, bis jetzt ein Brief von Rechtsanwalt Rainer Haas & Kollegen aus Baden Baden eintraf. Es ergab sich folgendes:
Im Brief vom 2.10.2007 teilt die Firma Infoscore mit:..Forderung DB Vertrieb GmbH OWL Verbund Ostwestfalen-Lippe Kunden-Nr.....Ihre Gläubigerin hat uns mit dem Einzug der überfälligen Forderung beauftragt.
1.Hauptforderung Werkvertrag/Werkliefervertrag Euro 30,00
2.Verzugszinsen vom 13.2.2002 bis 12.10.2007 Euro 11,55
..
4. Inkassokosten .. Euro 31,00
Gesamtforderung Euro 77,61
Bitte zahlen Sie bis zum 12.10.2007
Ein Zahlungsvordruck war beigefügt.

Dann am 20.10.2007 kam noch eine weitere Mahnung und jetzt vom 30.11.2007 der Brief der Rechtsanwälte Haas & Kollegen mit einem Gesamtbetrag von jetzt Euro 92,94.

Meine Frage:
Es handelt sich ja wohl um eine Fahrscheinangelegenheit der DB.
Anhand der Zinsforderung kann man ja erkennen, dass der fragliche Vorgang schon von Februar 2002 oder früher ist.
Ist das nicht schon alles verjährt?
Was soll unsere Tochter tun?
Der Nachname ist im Übrigen immer falsch angegeben, statt eines "N" ist ein "H" angegeben.

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Sehr geehrter Ratsuchender,


zunächst sollte Ihre Tochter dafür Sorge tragen, dass die Post direkt zu ihr geht oder Sie die Post öffnen können, da die Fristen nicht etwa mit dem Lesen, sodern der Zustellung zu laufen beginnen.


Die Verjährung ist hier eingetreten, so dass Ihre Tochter die Verjährungseinrede schriftlich erheben sollte.

Etwas anderes gilt aber dann, wenn die Gegenseite zwischenzeitlich schon einen rechtskräftigen Titel (z.B. Urteil oder Vollstreckungsbescheid) erwirkt hat, da dann ggf. die Verjährung nicht eingetreten ist. Der Schreibfehler ist dabei irrelevant.

Hier sollte also nun genaustens geprüft werden, ob ein Titel vorliegt; ansonsten sollte die Verjährungseinrede erhoben werden.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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