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Verhindern des Kaufs z. Baulandpreis


31.08.2006 11:05 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Eine Gemeinde bietet ein Grundst. als Grünland (normal keine Genehmigung zum Bebauen) zum akzeptablen Grünlandpreis an, würde bei späterer Bebaubung aber den vollen Aufpreis für den hohen Baulandpreis nachfordern. Ich würde dort einen Carport bauen wollen, aber nicht, wenn alles zum Baul.-Preis berechnet würde. Wäre dies ein Weg mit Aussicht auf Realisierung:

Kauf als Grünland, danach ausmessen einer kleinen Parzelle für Carport, die dann ggf. an Vertrauten verkauft u zurückgemietet würde und zu hoffen, dass nur für die kleine Parzelle eine Baugenehmigung erteilt und nur dafür die Baulandpreis-Nachforderung gelten würde, nicht aber für das ganze Grundstück?

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Sehr geehrter Fragesteller,

der von Ihnen angedachte Weg ist möglicherweise gangbar. Ob er sich tatsächlich realisieren lässt, hängt allerdings von einer Reihe von Unwägbarkeiten ab, die Sie zum derzeitigen Zeitpunkt wohl auch noch nicht abschließend kalkulieren können.

Zunächst kann die Gemeinde durch die Gestaltung des Kaufvertrages Einfluss darauf nehmen, an welche Faktoren eine Nachentrichtung des Baulandpreises geknüpft sein soll. Beispielsweise ist denkbar, dass ein zeitlich beschränkter Rückübertragungsanspruch der Gemeinde vorgesehen ist. Die Gemeinde kann auch vereinbaren, dass eine Wertabschöpfung im Falle eines Verkaufs an Dritte erfolgt.

Ob eine Teilung des Grundstückes möglich ist oder auch nur ein Teil für den Carport heraus gemessen werden kann, ist letztlich sicher zu beurteilen. Dies hängt von der konkreten Grundstückssituation ab und auch davon, ob Sie beispielsweise bereits Eigentümer des Nachbargrundstückes sind und somit möglicherweise eine Vereinigung mit Ihrem Grundstück möglich ist. Wenn in dem Kaufvertrag allerdings vorgesehen ist, dass für die gesamte Parzelle der Baulandpreis anfällt, wenn auch nur ein Teil derselben bebaut wird, unabhängig davon, ob sie heraus gemessen wurde oder nicht, könnte Ihr Vorhaben scheitern.

Der sicherere Weg wäre, mit der Gemeinde im Vorfeld abzuklären, ob in Bezug auf Ihr beabsichtigtes Vorhaben, nur einen Carport zu errichten, möglicherweise ein Mischpreis gezahlt werden könnte, dann hätten beide Parteien Rechtssicherheit und Sie müssten nicht den kostspieligen Weg einer Grundstücksteilung mit anschließendem Verkauf und Rückmietung wählen.


Mit freundlichen Grüßen


R. Pössl
Rechtsanwalt
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