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Verheiratet, Wohnen in Schweizen, Arbeiten in Deutschland bzw. Schweiz

09.11.2010 23:09 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

seit über einem Jahr arbeite ich als Angestellter in der Schweiz und habe dort auch meinen alleinigen Wohnsitz (dt. Staatsangehörigkeit, Aufenthaltsgenehmigung B, keine Niederlassungsbewilligung). Bisher bin ich quellensteuerpflichtig.

Meine Frau und ich sind seit rund 4 Monaten verheiratet. Sie lebt und arbeitet als Angestellte in Deutschland und zahlt entsprechend dort Steuern, Sozialabgaben und Krankenversicherung.

Zum Januar 2011 wird meine Ehefrau ihren Wohnsitz in die Schweiz verlegen, wird aber weiterhin in Deutschland arbeiten und nur am Wochenende in der Schweiz sein. Steuer, Sozialabgaben und Krankenversicherung sind weiterhin in Deutschland zu bezahlen.

Nun stellt sich uns die Frage, was uns steuer- und sozialabgabenseitig zu empfehlen ist.

Ich habe die Information erhalten, dass mir aufgrund der Wohnsitzverlegung meiner Ehefrau in die Schweiz zwar weiterhin die Quellensteuer abgezogen wird, ich/wir aber ordentlich veranlagt sei/en und zum Ende des Jahres eine Einkommensteuererklärung ausgefüllt werden muss. Dabei wäre das gesamte Einkommen anzugeben, die Gesamtsteuerschuld würde ermittelt und abschliessend die bereits gezahlten Steuern (quasi als „Vorauszahlung") abgezogen.

Wir möchten nun gerne wissen, welcher Sachverhalt vorliegt, welche Optionen es für uns gibt und was zu empfehlen wäre. Dabei mit von Interesse wäre die Wahrscheinlichkeit, dass wir nachzahlen müssten. Unter welchen Umständen könnten wir beispielsweise weiterhin „getrennt veranlagt" bleiben?

Ich hoffe, unseren Sachverhalt so gut wie möglich dargestellt zu haben und freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Beste Grüsse

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworten wir im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes gerne wie folgt:

Ausländer müssen in der Schweiz monatliche Quellensteuer vom Gehalt abführen, solange sie noch keine Aufenthaltsbewilligung C besitzen. Diese können EU-Angehörige nach 5 Jahren beantragen. Danach müssten Sie Ihre Steuern in der Schweiz erst nach Ende eines Jahres zahlen.

Die Quellensteuer ist von Kanton zu Kanton verschieden und direkt vom Arbeitgeber abzuführen.

Eine nachträgliche ordentliche Veranlagung muss immer dann erfolgen, wenn über 120.000 CHF im Jahr verdient wird.

Beachten Sie dabei bitte, dass dies dann auch für die Folgejahre gilt, selbst wenn die Einkommensgrenze nicht überschritten wird, solange Sie noch keine Niederlassungsbewilligung C besitzen.

Eine Aussage zu der für Sie günstigsten Konstellation kann im Rahmen einer Erstberatung ohne konkrete Berechnungen leider nicht getroffen werden. Dies hängt letztlich auch von Ihren konkreten Einkünften ab. Jedoch dürfte auch hier eine Zusammenveranlagung die günstigste Variante sein. Die meisten Kantone bieten dazu den Ehegatten einen Doppeltarif bzw. ein Splittingverfahren. Informieren Sie sich dazu bitte beim jeweiligen zuständigen Steueramt in Ihrem Kanton.

Bezüglich der Sozialabgaben ist auszuführen, dass Ihre Ehefrau, solange Sie in Deutschland arbeitet, über ihren Arbeitgeber gesetzlich versichert ist. Eine Ausnahme davon kann nur ab einem Jahreseinkommen von 48.000 EUR Brutto jährlich beantragt werden. Für Behandlungen in der Schweiz empfiehlt sich eine Zusatzversicherung.

Da Sie in der Schweiz arbeiten und wohnen, sind Sie in der Schweiz Krankenversicherungspflichtig, wobei sich auch hier der Abschluss einer Zusatzversicherung empfiehlt.

Wir hoffen Ihnen damit im Rahmen einer Erstberatung eine erste Einschätzung gegeben zu haben.

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