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Verhandlung Verkehrsordnungswidrigkeit (Fahrverbot)

26.02.2009 16:32 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


ich habe vor ca. 2 Jahren ein Fahrverbot von 1 Monat ohne Einspruch wegen zu dichtem Auffahren (Autobahn) erhalten. Vor Ca 8 Monaten wurde ich auf der Autobahn geblitzt was zu einer Auflage führte, in der ich nicht mehr als 26 km/h die Geschwindigkeit übertreten, sonst erhalte ich ein Fahrverbot. Jetzt wurde ich mit 28 km/h zuviel geblitzt und ein Fahrverbot von einem Monate erhalten worauf ich Einspruch eingelegt habe und mir von meinem Chef einen Brief aufsetzen lassen. In dem Brief hat mein Chef darauf hingewiesen das ich ohne Führerschein nicht tragbar wäre und es sogar dem Unternehmen schaden würde. Ich bin Außendienstmitarbeiter und meine Probezeit ist ab nächsten Monat (März) beendet. Ich bin vor 6 Monaten von Mecklenburg nach Bayern (München) gezogen und meine Familie wird in den nächsten drei Monaten zu mir nach kommen.
Meine Frage ist nun, wie ich mich vor dem Richter am besten verhalten sollte.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst ist Ihnen unbedingt zu raten, nicht ohne anwaltlichen Beistand in die Hauptverhandlung zu gehen. Denn möglicherweise ist der Tatvorwurf schon deshalb anzugreifen, weil bei der Geschwindigkeitsmessung Fehler gemacht wurden - ein geschulter Anwalt wird mögliche Fehlerquellen kennen und kann ggf. durch ein Beweisgutachten eine Reduzierung der Strafe erreichen: Wenn ein Gutachter nämlich zu dem Ergebnis kommt, dass Sie möglicherweise nicht 28 km/h, sondern nur 26 km/h zu schnell unterwegs waren, wäre das Fahrverbot wohl "vom Tisch".

Auch wenn ein solches Gutachten einige Hundert Euro kosten wird und der Anwalt auch nicht gratis arbeiten wird: Wenn Ihr Arbeitsplatz auf dem Spiel steht, sollten Sie diese Ausgaben dringend bedenken.

Selbst wenn die Geschwindigkeitsmessung nicht angreifbar sein sollte, besteht ggf. noch die Möglichkeit, dass der Richter vom Fahrverbot absieht, wenn Sie sich einsichtig zeigen und auf die beruflichen Konsequenzen hinweisen. Das wird sich aber auch erst nach Einblick in die Akten feststellen lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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