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Verhalten des Lehrers grundschule

7. September 2021 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe rechtliche Fragen: 6. klasse Grundschule .
1. der Lehrer zwingt die Klasse „Hände hoch „ zu stehen , als Strafe. Wenn es weh tut- interessiert ihn nicht.
2. die Klasse darf nicht zu Pause ( bestraft),
3. die Schüler dürfen nicht zu Toilette.
4. die Krankheit des Kindes wird indirekt ausgelacht
5. der Lehrer verbietet den Schülern ihn als Herr oder Frau zu nennen, weil er sich nicht entschieden hat, wer er sein möchte . Kinder, die automatisch mit „Herr" snsprechen, werden auch bestraft.
Ich möchte gerne wissen, ob diese Punkte den Kindeswohl nicht schädigen , ob es rechtlich ist. Vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen

7. September 2021 | 14:09

Antwort

von


(585)
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Tel: 01764-5636963
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Sehr geehrte Fragestellerin,

diese von Ihnen benannten Methoden sind allesamt mit der Rechtsordnung unvereinbar.

Das Berliner Schulgesetz gibt in §§ 62 und 63 die erlaubten Maßnahmen vor:


§ 62 Abs. 2 Berliner SchulG:

(2) Zu den Maßnahmen bei Erziehungskonflikten und Unterrichtsstörungen gehören insbesondere
1. das erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler,
2. gemeinsame Absprachen,
3. der mündliche Tadel,
4. die Eintragung in das Klassenbuch,
5. die Wiedergutmachung angerichteten Schadens,
6. die vorübergehende Einziehung von Gegenständen.

§ 63 SchulG Berlin

(2) Ordnungsmaßnahmen sind
1. der schriftliche Verweis,
2. der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen bis zu zehn Schultagen,
3. die Umsetzung in eine Parallelklasse oder eine andere Unterrichtsgruppe,
4. die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs und
5. die Entlassung aus der Schule, wenn die Schulpflicht erfüllt ist.

Jede Form der körperlichen Züchtigung und andere entwürdigende Maßnahmen sind verboten.

Diese Gesetze sind selbsterklärend, weshalb Sie sich zunächst bei der Schulleitung beschweren und um unverzügliche Abhilfe bitten sollten.

Sie könnten auch parallel gegen den Lehrer Strafantrag wegen (versuchter) Nötigung und Körperverletzung stellen.

Weisen Sie in Ihrer Beschwerde an die Schulleitung hierauf hin.

Das Verhalten dieses Lehrers ist nicht einmal ansatzweise akzeptabel.

Sollte hier nichts geschehen, dann können Sie sich an die zuständige Schulaufsichtsbehörde der für die Schule zuständigen Region in Berlin wenden.

Dies können Sie, wenn Sie möchten, auch direkt , ohne zuvor den Schulleiter zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt


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