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Verhalten bei Vollstreckungsbescheid und negativem SCHUFA-Eintrag?

02.04.2008 12:50 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe vor einiger Zeit einen Handy-Vertrag bei einem Netzanbieter abgeschlossen. Ich weiss nicht, ob ich den Anbieter hier nennen sollte. Falls das wichtig ist, nenne ich ihn auf Anfrage.
3 Monate später habe ich bestimmte Optionen aus diesem Vertrag abbestellt, was die Fixkosten innerhalb des Vertrags gesenkt hat. Vertraglich war die Änderung kein Problem.
4 weitere Monate später erst habe ich erfahren, dass mein Schreiben bei dem Anbieter angeblich nie angekommen war.
Die Bankeinzüge für die monatlichen Fixkosten aus dem Vertrag blieben also unverändert.
Der Stand meines Giro-Kontos war zu der Zeit öfter in der Nähe des Dispo-Limits.
Da keine Reaktion auf mein Schreiben kam, musste ich anhand der Rechnung selbst feststellen, dass keine Vertragsänderung vorgenommen sein konnte.
Nach den gesamt 7 Monaten schickte ich ein 2. Schreiben mit dem gleichen Anliegen und Hinweis auf mein 1. Schreiben ab.
Auch das sollte angeblich nicht angekommen sein.

Durch die unerwartet hohen Einzüge passierte es dreimal, dass sie auf mein Konto zurückgingen und dadurch von der Bank recht hohe Gebühren eingefordert wurden.

Erst noch 4 weitere Monate später wurden die Änderungen tatsächlich vorgenommen.

Insgesamt entstanden durch die nicht gemachten Vertragsänderungen und die zurückgegangenen Bankeinzüge für mich recht hohe Unkosten.

Während des sich lange hinziehenden Schriftverkehrs musste ich aus Unerfahrenheit feststellen, welche Sturrheit und Hartnäckigkeit die Firma an den Tag legte. Da ich die Zahlung inzwischen auf Überweisung umstellen konnte, zahlte ich nur noch die Summen, die meiner Meinung nach ab meiner 1. Bitte um die Vertragsänderung offen waren. Die Sache wurde vom Netz-Anbieter an ein Inkasso-Unternehmen weitergegeben und ich bekam 15 Monate nach Vertragsbeginn eine Kündigung.
Ich wurde zwischenzeitlich von einer öffentlichen Rechtsauskunft beraten und vertreten. Ich nutzte die Beratung aber nicht weiter, da ich mit dem Berater mangels Motivation sehr unzufrieden war.
Nach weiterem langem Schriftverkehr erhielt ich einen Mahnbescheid und anschliessend einen Vollstreckungsbescheid. Aus Unwissenheit habe ich gegen den Mahnbescheid keinen Widerspruch eingelegt.
Ausserdem habe ich inzwischen einen negativen Schufa-Eintrag.

Der aktuell geforderte Gesamtbetrag ist 700,- EUR, eine für mich recht hohe Summe.
ich habe bei dem Anwalt angerufen, und man sagte mir, ein Vergleich wäre eine mögliche Lösung. Das Minimum dabei wären 75% der Gesamtforderung und ich könne schriftlich einen Vorschlag hierzu einreichen.



Meine Fragen:
1. Ich habe gelesen, dass durch einen Vergleich weitere Gebühren für mich entstehen. Wenn ich aus meinem Vorschlag die Bezeichnung ´Vergleich´ weglasse, würden diese nicht entstehen. Ist das richtig?
2. Ist es möglich und realistisch, den Schufa-Eintrag sofort entfernen zu lassen und das als Forderung in meinen Vorschlag einzubauen?
3. Ich benötige eine Empfehlung, wie ich am besten vorgehe, um die geringsten Kosten für mich entstehen zu lassen und dass der Schufa-Eintrag so schnell wie möglich entfernt wird.

Danke im Voraus für die Hilfe.
02.04.2008 | 13:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer angaben wie folgt beantworte.

1. Zunächst einmal verhindert das Weglassen der Bezeichnung" Vergleich" nicht das Zustandekommen der Vergleichsgebühren.
Wird der Anwalt in Vergleichsverhandlungen tätig, so entsteht auch die Vergleichsgebühr.
Das Tätigwerden des Anwaltes muss dabei ursächlich für den Vergleichsabschluss sein.
Da der Anwalt der Gegenseite hier mit Ihnen Vergleichsverhandlungen bzgl. der bestehenden Forderung seines Mandanten führt, entstehen wohl auch die Vergleichsgebühren.
Der durch den Anwalt von Ihnen geforderte Vorschlag soll ja nicht der Vergleich an sich sein, sondern eine Verhandlungsbasis für den Vergleich bieten.
Im Rahmen des auszuhandelnden Vergleichs sollten Sie Ratenzahlungen oder eine gering unter 75% liegende Einmalzahlung anbieten.

2.Der Schufa-Eintrag kann nicht ohne weiteres gelöscht werden. Daten über die nicht ordnungsgemäße Abwicklung von Geschäften werden, sofern die Forderungen gezahlt wurden, nach drei Jahren gelöscht.
Sie können die Löschung des Schufa-Eintrages grds. als Forderung in Ihren Vorschlag aufnehmen, jedoch ist hier wohl nicht mit einem Erfolg zu rechnen.

3. Sie sollten schnellstmöglich mit dem Anwalt in Vergleichsverhandlungen eintreten und die dann vereinbarte Forderung nebst entstandener Kosten begleichen.
Der Schufa -Eintrag wird dann nach Ablauf von drei Jahren gelöscht.

Leider konnte ich Ihnen keine erfreulichere Antwort geben.
Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
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Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.


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