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Vergütungsvereinbarung

21.11.2008 15:35 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Habe eine Frage zu einem Schuldenbereinigungseinsatz. Vergütungsvereinbarung sagt aus: "4 % der Gesamtschuldsumme mindestens jedoch die gesetztliche Gebühr, die sich wiederum nach dem Gegenstandswert richtet (§ 49 Abs. 5 BRAO). Gesetzliche MWSt wird extra berechnet."
Einigung wurde erzielt, 4 Gläubiger, außergerichtliche Einigung. Gegenstandswert 52.000 EUR = 2.080 EUR zuzüglich MWSt, dachte ich lt. Vergütungsvereinbarung...
Anwalt verlangt: 5.700 brutto. Begründet das damit, dass er nicht unter RVG gehen darf, das ist schon gelogen weil außergerichtlich ein Unterschreiten möglich ist. Wieviel darf er mir maximal bei dieser Vereinbarung berechnen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

sicherlich darf die Gebühr frei vereinbart werden, so dass Sie diesbezüglich Recht haben.

Nach der Vereinbarung wurden die von Ihnen berechneten 4% aber nach unten begrenzt, und zwar auf mindestens die gesetzliche Gebühr.

Diese Vereinbarung werden Sie sich daher nun auch gegen sich geltend lassen müssen, so dass ausgehend von dem genannten Gegenstandswert und einer Einigungsgebühr:

Geschäftsgebühr...........561,50 EUR (0,5 Mindestgebühr)
Einigungsgebühr.........1.684,50 EUR (1,5 Gebühr)
Auslagen........................20,00 EUR
Mehrwertsteuer..............430,54 EUR

Gesamt......................2.696,54 EUR

zu zahlen sein dürften.

Dieses gilt aber nur nach den von Ihnen genannten Zahlen. Eventuell kann eine Verschiebung des Gegenstandwertes und die genauere Prüfung der Vergütungsvereinbarung zu einem anderen Ergebnis führen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2008 | 16:05

Der Gegenstandswert hat sich nicht geändert, das sind ja meine Schulden. Angeblich habe er aber für jeden Gläubiger einen Zahlungsplan abgeben müssen, ein Gesamtzahlungsplan wurde nicht akzeptiert. Mir hat der Anwalt aber immer gesagt, dass es ein einfacher Fall sei, zahle einem Gläubiger 100 Prozent und den anderen über 85 Prozent zurück. Die Vergütung habe ich aus der Vereinbarung wörtlich zitiert. Hier werde ich doch übers Ohr gehauen, oder? Immerhin wären 5.700 EUR mehr als das Doppelte! Wie sehen Sie die Chancen gegen die Rechnung vorzugehen; habe nämlich 3.900 EUR angezahlt und soll jetzt 1.800 nachzahlen, rechnete aber mit einer Erstattung von 1.300 EUR, diese könnten wir uns dann teilen: 400 Sie, den Rest ich wenn es klappt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2008 | 16:11

Sehr geehrter Ratsuchender,

der gezahlte Vorschuss muss natürlich abgezogen werden, so dass Sie eventuell noch ein Guthaben hätten.

So, wie Sie die Vereinbrung zitiert haben, sollten Sie gegen die Rechnung vorgehen.

Die von Ihnen vorgeschlagene Teilung bei Erstattung praktizieren wir hier im Büro nicht, so dass eine "normale" Beauftragung notwendig wäre. Bei Interesse können Sie sich gerne in der nächsten Woche mit mir in Verbindung setzen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


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