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Vergütungsrechnungs/Vorschuss

| 12.11.2019 10:27 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Guten Tag,
in einer Erbschaftssache, hier Veruntreuung von 31.000,00 €durch ein Mitglied der Erbengemeinschaft,
wurde eine Rechtsanwältin beauftragt,eine Klaerung herbeizuführen,nunmehr ist Klage auf Auskunft über den Verbleib des Geldes beim Landgericht eingereicht.Bereits bei der Vorbereitung der Klage hatte die Rechtsanwältin bei der Kostenrechnung die volle Gebühr zum Ansatz gebracht,obwohl da der Sachverhalt schon aufgearbeitet war nur die 1/2 Gebühr richtig gewesen war.Hier habe ich durch Frag einen Anwalt Herrn R A Steidel eine sehr kompetente Beratung erfahren.Nunmehr steht der Prozess ins Haus und es liegt mir erneut eine Rechnung vor,an deren Richtigkeit ich Zweifel habe.
Dieser Vergütungsrechnungsvorschuss beinhaltet bei dem Gegenstandswert von 31.100 Euro
1,3 Verfahrensgebuehr = 1.219,40 Euro sowie 1,2 Terminsgebühr = 1.125,60 Euro
Bei der Verfahrensgebuehr wird Nr.3100 VV R V G zugrundegelegt
Bei der Termingebuehr wird Nr. 3104 VV RVG erwähnt.
Im Prozess lässt sich die Anwältin vertreten.
Da die damalige Rechnung nicht korrekt war,habe ich erneut Zweifel und bitte um Aufklärung.
Vielen Dank.
Weberhaus

Sehr geehrter Fragesteller,

bei einem Gegenstandswert von 31.000 € entsteht für die gerichtliche Vertretung grundsätzlich eine Verfahrensgebühr nach VV 3100 in Höhe von 1,3, mithin ein Betrag in Höhe von 1.219,40 €. War derselbe Rechtsanwalt in der Sache bereits vorher außergerichtlich Tätig erfolgt eine Anrechnung der außergerichtlichen Geschäftsgebühr in Höhe von 0,65 gem. Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG (entspräche hier einem Betrag von 609,70 €). Bei Wahrnehmung eines gerichtlichen Termin entstünde eine Terminsgebühr nach VV 3104 in Höhe von 1.125,60 €. Dazu kommen Auslagen nach VV 7002 RVG (Porto und Telekommunikation (20,00 €)) sowie ggf. Umsatzsteuer nach VV 7008 RVG (331,51 € im Falle der Anrechnung der außergerichtlichen Geschäftsgebühr), wonach sich ein Gesamtbetrag in Höhe von 2.088,81 € ergibt, insofern eine Anrechnung der außergerichtlichen Gebühr stattzufinden hat. Diese Kosten dürften Ihnen im Falle der Anrechnung der außergerichtlichen Geschäftsgebühr berechnet werden, insofern Ihre Rechtsanwältin den Terminsvertreter im eigenen Namen beauftragt und mit diesem geringere als die regulären Gebühren, z.B. hälftige Teilung der erstattungsfähigen Gebühren vereinbart hat.

Hinsichtlich der Anrechnung der außergerichtlichen Geschäftsgebühr sollten Sie mit der Rechtsanwältin sprechen. Handelt es sich um ein Versehen, könnte die Rechnung berichtigt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 12.11.2019 | 12:16

Vielen Dank für Ihre Antwort. Bei dem Gegenstandswert von 30.000 Euro,haben wir bisher gezahlt
Februar 2019 VV 2300 Geschäftsgebühr 1,5= 1.294,50 Euro

November 2019 3100 VVRVG 1.219,40 Euro abzgl 647,25 Euro Geschäfts gebuehr Nr. 2300
VVRVG i.H. von 0,75 gem. VORBEMER.3 Abs.4 VV RVG i.V.m.Paragraph 15 a RVG Wert 30.000 Euro

1,2 Terminsgebuehr 1.Rechtszug gem. 3104 VV RVG 1.125,60 Euro

(die 1,2 Terminsgebühr erfaehrt keine Reduzierung)

Es sind 2x Geschaeftsgebuehren bezahlt,davon 1x reduziert ist das so o.k_
Ist die 1 Geschaeftsgebuehr fuer die Bearbeitung des Sachverhalts und die 2. haelftige Gebuehr fuer die Klagestellung.Vielen Dank.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.11.2019 | 12:33

Sehr geehrter Fragensteller,

die Terminsgebühr nach VV 3104 beträgt bei einem Gegenstandswert in Höhe von 30.000 € lediglich 1.035,60 € und nicht 1.125,60 €. Die sonstigen Gebühren dürften bei einem Gegenstandswert in Höhe von 30.000 € und der Vertretung einer Person korrekt berechnet worden sein.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Thomas Joerss

Bewertung des Fragestellers 14.11.2019 | 07:11

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