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Vergütung Mehr-Überarbeit

26.01.2008 14:37 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Elmar Dolscius


Hallo,
ich habe einen Arbeitsvertrag für die Anstellung als Maschinenbau-Ingnenieur (Angestellter) vorliegen. Der Vertrag basiert auf dem Tarifvertrag der IGM Bayern, sofern ich das beurteilen kann.
Ich werde NICHT AT (außer Traif) bezahlt.

Im Absatz Arbeitszeit steht u.a.:
"Sie sind verpflichtet, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen aus dringenden betrieblichen Gründen über ihre regelmäßige Arbeitszeit hinaus und vorübergehend Mehr- und Überarbeit zu leisten."

Zur Art und Höhe der Vergütung (Freizeitausgleich, finanziell)der Mehr-Überarbeit gibt es keine Erklärung.
Da der Zusatz "... Mehr- und Überarbeit sind mit dem Arbeitsentgeld abgegolten" fehlt, gehe ich davon aus, dass ein Ausgleich der Mehr- und Überarbeit stattfindet.

Ist dieser Ausgleich evtl. im Tarifvertrag geregelt?
Ist es anzuraten, die Art des Ausgleichs in den Arbeitsvertrag zum Zwecke der Rechtssicherheit aufnehmen zu lassen?

Herzlichen Dank und viele Grüße



-- Einsatz geändert am 26.01.2008 14:34:53

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage summarisch auf der Basis der mitgeteilten Informationen. Ich weise darauf hin, dass die Frage nur auf dieser Basis beantwortet werden kann. Weitere, nicht mitgeteilte Informationen, können eventuell zu einer anderen Antwort führen.

1. Grundsätzlich ist bei dem Ihnen vorliegenden Vertrag davon auszugehen, dass die Mehrarbeit bzw. Überstunden einen Ausgleich erfahren. Mehrarbeit wird hierbei meist in Ruhezeiten ausgeglichen, Überstunden mindestens mit dem regulären Stundenlohn.

2. Auch der Manteltarifvertrag (der auch für die IGM Bayern gilt) enthält Regelungen zur Abgeltung von Mehrarbeit und Überstunden. Ob dieser Tarifvertrag auf Ihr Arbeitsverhältnis Anwendung findet hängt in erster Linie vom Arbeitsvertrag ab. Dieser nimmt normalerweise Bezug auf den TV. Ist dies nicht der Fall, kann der TV in den Fällen Anwendung finden, in denen er für allgemeinverbindlich erklärt wurde oder Vertragsparteien tarifgebunden sind. Dies kann an dieser Stelle naturgemäß nicht beantwortet werden.

3. Wenn Sie sicher gehen wollen, lassen Sie eine Regelung in den Vertrag aufnehmen. Aber auch sonst ist davon auszugehen, dass bei der vorliegenden regelung ein Ausgleich stattfindet.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geben und wünsche Ihnen viel Erfolg in der Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt

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