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Vergrösserung von Terrassen, Sondernutzungsrecht - Genehmigung Miteigentümer?

15.06.2020 09:38 |
Preis: 75,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Guten Morgen,
wir wollen unsere Terrassen (4 Stück) modernisieren und in diesem Zuge erweitern. 2 Terrassen sollen zusammengelegt werden (Entfernung von drei Liguster und ca. 1 m. Abstand), an den anderen Terrassen soll etwas erweitert werden (0,8 m bzw. 2 m). Auch sind die Verbindungswege - bis dato eine Hälfte Platten (zum Rasen) und eine Hälfte große Steine (zwischen Platten und Hauswand) - komplett durch Platten ersetzt werden. Anmerkung: unter den großen, losen Steinen, die an die Hauswand grenzen, ist betoniert. Das Haus hat zudem Dachterrassen, d. h. im Falle von Regen gibt es - außer teilweise an den Terrassen - keinen Schutz vor Regen, dass Regenwasser "platscht" direkt auf die Terrassen.

Müssen die Miteigentümer des Hauses um Zustimmung gebeten werden und gibt es Vorgaben wegen der Nachverdichtung, wegen dem versickern von Regenwasser? Es ist ein Gefälle von 1% pro Meter eingeplant.
15.06.2020 | 10:43

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ein Sondernutzungsrecht nach WEG berechtigt zur ausschließlichen Nutzung von Teilen des Gemeinschaftseigentums, grundsätzlich aber nicht zur Vornahme baulicher Veränderungen i.S.d. §§ 22 Abs. 1 WEG .

Dies hat das Landgericht München I mit Urteil vom 04.03.2013, Az. 1 S 8972/12 WEG entschieden.

Insofern benötigen Sie auch hier die Zustimmung der Miteigentümer, insbesondere da die Nachverdichtung Einfluss auf die GRZ haben dürfte. Wenn die Zustimmugn erteilt wird, dürfte es mit dieser allerdings in der Regel keine Probleme geben, es sei denn, dass das Grundstück schon sehr dicht bebaut ist. Dies müsste dann allerdings vorab mit der Verwaltung abgeklärt werden, die eine Berechnung vornehmen kann.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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