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Vergrößerung Terrasse im Garten mit Sondernutzungsrecht

08.04.2016 11:41 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Guten Tag,

ich habe vor kurzen eine Wohnung mit 100m2 Garten/Sondernutzungsrecht erworben.
Ich plane hier eine Erweiterung der vorhandenen Terrassenfläche um ca. 20m2.
D.h. konkret der jetzige Rasen wir abgetragen, die entsprechende Fläche ausgehoben, Kies aufgeschüttet und Bodenplatten in optisch passender Farbe zu den Jetzigen verlegt.
Platz ist genug, und die Erweiterung wird direkt angrenzen und in gleicher Höhe erfolgen.
Das ganze ohne Beton - kann also auch rückstandslos wieder abgebaut werden.

Man muss dazu sagen, dass ich an der Frontseite des Hauses bin und somit der einzige Garten. Mein ganzes Grundstück ist mit einer 50cm hohen Bodendecker Hecke eingerahmt.

Was passiert, wenn auf der nächsten Eigentümerversammlung sich jemand gegen die Umgestaltung ausspricht.
Bedarf es einer 100% Zustimmung, oder reicht die Mehrheit?

Vielen Dank.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Diese Terrassenerweiterung ist stets zulässig, solange kein anderer Eigentümer benachteiligt wird. Eine solche Benachteiligung ist in Ihrem Fall durchaus zulässig, da die Terrasse rückstandslos wieder entfernt werden kann. Das allerdings ist auch der Knackpunkt an der Sache.
Wichtig ist auch, dass keine Bäume oder schwer zu ersetzende Pflanzen entfernt werden. Die Entfernung des Rasens ist da problemlos.

Wenn sich ein Eigentümer dagegen ausspricht, wird nichts passieren, da die WEG gegen eine solche Nutzung Ihres Sondernutzungsrechts nichts unternehmen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.04.2016 | 13:42

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Diesen Satz verstehe ich allerdings nicht wirklich:
"Eine solche Benachteiligung ist in Ihrem Fall durchaus zulässig, da die Terrasse rückstandslos wieder entfernt werden kann. Das allerdings ist auch der Knackpunkt an der Sache."
Könnten Sie das bitte näher ausführen.

Eigentürmerversammlung:
Es wird also eine Mehrheitlicher Beschluss reichen - es muss nicht einstimmig sein.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.04.2016 | 15:25

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bitte um Verzeihung, der Satz ist tatsächlich unverständlich. Korrekt muß es heißen:

"Eine solche Benachteiligung ist in Ihrem Fall nicht gegeben, da die Terrasse rückstandslos wieder entfernt werden kann. Das allerdings ist auch der Knackpunkt an der Sache."

Die anderen Sätze meiner Antwort sind nach erneuter Durchsicht korrekt.

In der Tat ist ein mehrheitlicher Beschluß ausreichend.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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