Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
499.757
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vergleichsverhandlung über Inkassoforderung NACH Verjährung

21.11.2017 06:51 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte(r) Herr/Frau Rechtsanwalt/in,

meine Fragen beziehen sich auf die Rechtslage in folgendem Inkasso-Fall:

Nachdem Herr A anlässlich eines Vollstreckungsbescheids eine Forderung des Inkassounternehmens X beglichen hat, fragte er nach, ob zukünftig noch mit weiteren Forderung von diesem Unternehmen zu rechnen sei. Daraufhin kramte man noch weitere, deutlich ältere Forderungen aus und behauptete, auch für diese lägen Vollstreckungsbescheide vor. Trotz Anfrage stellte man ihm diese aber nicht zur Verfügung. Anfragen hierzu seien an das zuständige Gericht zu richten.

Herr A, unkundig über die Rechtslage und in der Annahme, es lägen tatsächlich titulierte Forderungen vor, beginnt über diese Forderungen gesammelt eine Vergleichsverhandlung und bietet eine Summe an. Im Laufe dieser Verhandlung hat er weder explizit die Berechtigung der Forderung anerkannt noch hat er sie bestritten. Auf ein Gegenangebot des Unternehmens meldet Herr A sich telefonisch und bittet um Zusendung einer Ratenzahlungsvereinbarung. Diese traf bis heute noch nicht bei ihm ein und wurde demnach noch nicht unterschrieben.

Leider viel zu spät wurde sich Herr A nun bewusst, dass, sollten entgegen der Behauptung des Inkassounternehmens keine Titel für diese Forderungen vorliegen, die Verjährungsfrist von 3 Jahren darauf bereits vor Jahren (die letzte im Jahr 2014) abgelaufen ist. Bei Herrn A sind die behaupteten Bescheide jedenfalls postalisch oder anderweitig nie zugestellt worden.

Meine Fragen hierzu:

1) Hat die Aufnahme einer Vergleichsverhandlung NACH Ablauf der Verjährungsfrist eine reaktivierende Wirkung auf die Forderung?
2) Kann Herr A sein Angebot zu einer Ratenzahlung wieder zurückziehen, da hierzu noch nichts zugesendet und unterschrieben worden ist?
3) Sollten die Antworten auf die obigen beiden Fragen für Herrn A ungünstig ausfallen, kann er dann unter Berufung auf einen (so scheint es ihm) Täuschungsversuch (fälschliche Behauptung bzgl vollstreckbarer Titel) die Vereinbarung anfechten?
4) Welches weitere Vorgehen empfehlen Sie Herrn A?

Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus.

Sehr geehrte Ratsuchende,


Ihre Fragen lassen sich einsatzbedingt wie folgt beantworten:


1.) Nein.
2.) Ja
3.) Ja
4.) Nicht zahlen und zugleich vorsorglich die Anfechtung erklären.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Neu

Darf's noch eine Frage mehr sein?

Viele oder regelmäßige Fragen? Mit der Frag-einen-Anwalt.de Flatrate unbegrenzt Fragen stellen.
Sie haben ein Problem, von dem Sie wissen, dass noch mehr Fragen kommen? Sie sind Handwerker, Arzt, Freiberufler oder Gründer? Dann sollten Sie sich das mal näher anschauen.
Details anschauen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 64106 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Der Rechtsanwalt war sehr Kompetent! Er hat mir sehr geholfen. Ich kann ihn nur weiter empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles war für mich in Ordnung. Schnell und in einer verständlichen Ausdrucksart. Super - so soll es sein. Danke ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Frage wurde ausführlich beantwortet und es wurde eine neue Möglichkeit aufgezeigt, diesen "Fall" evtl zu lösen. Vielen Dank dafür ...
FRAGESTELLER