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Vergleichsverhandlung über Inkassoforderung NACH Verjährung


21.11.2017 06:51 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte(r) Herr/Frau Rechtsanwalt/in,

meine Fragen beziehen sich auf die Rechtslage in folgendem Inkasso-Fall:

Nachdem Herr A anlässlich eines Vollstreckungsbescheids eine Forderung des Inkassounternehmens X beglichen hat, fragte er nach, ob zukünftig noch mit weiteren Forderung von diesem Unternehmen zu rechnen sei. Daraufhin kramte man noch weitere, deutlich ältere Forderungen aus und behauptete, auch für diese lägen Vollstreckungsbescheide vor. Trotz Anfrage stellte man ihm diese aber nicht zur Verfügung. Anfragen hierzu seien an das zuständige Gericht zu richten.

Herr A, unkundig über die Rechtslage und in der Annahme, es lägen tatsächlich titulierte Forderungen vor, beginnt über diese Forderungen gesammelt eine Vergleichsverhandlung und bietet eine Summe an. Im Laufe dieser Verhandlung hat er weder explizit die Berechtigung der Forderung anerkannt noch hat er sie bestritten. Auf ein Gegenangebot des Unternehmens meldet Herr A sich telefonisch und bittet um Zusendung einer Ratenzahlungsvereinbarung. Diese traf bis heute noch nicht bei ihm ein und wurde demnach noch nicht unterschrieben.

Leider viel zu spät wurde sich Herr A nun bewusst, dass, sollten entgegen der Behauptung des Inkassounternehmens keine Titel für diese Forderungen vorliegen, die Verjährungsfrist von 3 Jahren darauf bereits vor Jahren (die letzte im Jahr 2014) abgelaufen ist. Bei Herrn A sind die behaupteten Bescheide jedenfalls postalisch oder anderweitig nie zugestellt worden.

Meine Fragen hierzu:

1) Hat die Aufnahme einer Vergleichsverhandlung NACH Ablauf der Verjährungsfrist eine reaktivierende Wirkung auf die Forderung?
2) Kann Herr A sein Angebot zu einer Ratenzahlung wieder zurückziehen, da hierzu noch nichts zugesendet und unterschrieben worden ist?
3) Sollten die Antworten auf die obigen beiden Fragen für Herrn A ungünstig ausfallen, kann er dann unter Berufung auf einen (so scheint es ihm) Täuschungsversuch (fälschliche Behauptung bzgl vollstreckbarer Titel) die Vereinbarung anfechten?
4) Welches weitere Vorgehen empfehlen Sie Herrn A?

Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus.
21.11.2017 | 07:54

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,


Ihre Fragen lassen sich einsatzbedingt wie folgt beantworten:


1.) Nein.
2.) Ja
3.) Ja
4.) Nicht zahlen und zugleich vorsorglich die Anfechtung erklären.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


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