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Vergleich mit der Bank, drohende Insolvenz

17.03.2011 14:17 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo,

habe folgende Frage:
ich habe einen Rattenkredit in dem ca. 25.000 EUR noch zu zahlen sind. Letztes Jahr wurde dieser gemacht da ich den laufenden Ratenzahlungen nicht mehr nachkommen konnte. Da wurde eine s. g. Konsolidierung gemacht, der Minusstand von dem Konto und der vorgehender Kredit in ein Topf geworfen und ein neuer Darlehen ausgemacht mit 500-EUR-Rate. Dies war im Mai 2010. Ende 2010 musste ich eine Nachzahlung von 1200 EUR an das Finanzamt leisten, also konnte ich die Rate vom Januar nicht bezahlen, und die Rate für März steht noch aus. Ausserdem musste ich mit dem Vermieter eine Stundung einer Miete ausmachen. Aus nebenberuflichen Tätigkeit als Freiberufler kommt längere Zeit nichts.
Zu meiner finanziellen Situation:
Einkommen:
1750 EUR - Lohn/Gehalt als Angestellter
und 400-EUR-Basis-Job (nicht regelmäßig)
Ausgaben:
600 EUR Miete (+100 EUR Stundung)
150 EUR Strom/Gas
500 EUR Kreditrate
60 EUR Kfz-Versicherung
50 EUR Telefon/Internet
50 EUR Lebensversicherung

Der Kontostand beläuft sich auf ca. 3700 EUR in Minus. Dem Finazamt schulde ich noch 120 EUR

Droht mir eine Verbraucher-Insolvenz? Kann ich mit der Bank einen Vergleich anstreben? Wie hoch wäre die Summe die ich beim Dritten leihen kann um den Vergleich zu bezahlen? Welche Auswirkungen hat der Vergleich auf die Freiberufliche Tätigkeit, spätere Kreditwürdigkeit als Unternehmer?

Vilen Dank schonmal für die Antwort!

Sehr geehrter Ratsuchender,


da Sie nach Ihrer Sachverhaltsschilderung die Raten im wesentlichen pünktlich bedient haben und nun durch die ungewöhnlichen Umstände (Nachzahlung) es "nur" zu kurzzeitigen Ausfällen gekommen ist, sollten Sie zunächst das Gespräch mit der Bank suchen.

Dabei sollten Sie die aussagekräftigen Unterlagen mitnehmen, so dass die Einzelausfälle nachvollziehbar dargelegt werden können; in der Regel kann dann auch immer eine - anzustrebende - vergleichsweise Regelung mit der Bank getroffen werden.


eine solche vergleichsweise Lösung hätte dann auch keinen Einfluss auf eine spätere Unternehmertätigkeit.


Ob eine - durchaus mögliche - Insolvenz der richtige Schritt wäre, lässt sich anhand der Sachverhaltsdarstellung nicht beurteilen; hierzu wäre die Prüfung aller Unterlagen und Verbindlichkeiten zwingen erforderlich.

Insbesondere der Kreditvertrag sollte genaustens geprüft werden, da im Rahmen dieser offenbar gemachten Umschuldung die monatliche Rate von 500,00 eur doch sehr hoch erscheint, so dass ggfs. auch die Wirksamkeit des Kreditvertrages ansich unbedingt ergänzend geprüft werden sollte.


Bevor diese Prüfungen/Gespräche nicht durchgeführt worden sind, rate ich dringend davon ab, überstürzt weitere Kredit bei Dritten aufzunehmen. Denn wenn ggfs. die Zahlungsunfähigkeit feststehen sollte, wütrde die Eingehung weiterer Verpflichtungen u.u. auch gravierende strafrechtliche Folgen haben; DANN wäre auch die von Ihnen befürchtete Auswirkung auf die Unternehmertätigkeit gegeben.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Ergänzung vom Anwalt 26.04.2011 | 14:41

Sehr geehrter Ratsuchender,

nun haben Sie noch ein weiteres Problem. Sie werden sich mit der Staatsanwaltschaft auseinander setzen müssen.

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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