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Vergleich mit den Gläubigern in WVP

29.03.2008 02:16 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Sachverhalt:
Befinde mich in der WVP und habe nun die Möglichkeit, über ein privates Darlehen, den Vergleich bzw. die vorzeitige Beendigung zu erzielen.Es haben prinzipiell alle Gläubiger schriftlich zugestimmt, es gibt nur mit einem (der größte Anteil der Schuld)ein Problem.Es geht hierbei um einen Kredit, bei dem meine Ehefrau als Bürge eingetragen ist. Zum Zeitpunkt des Kreditvertrages waren wir noch nicht verheiratet. Die Schuldnerberatungsstelle meinte damals, das wenn ich einen Insolvenzantrag stelle, dies meine damalige Lebensgefährtin, inkludiert, d.h. es wurde kein separater Insolvenzantrag für meine Frau gestellt. Nun möchte die Bank schriftlich zwar zugestehen das ich von meiner Schuld, mit Zahlung des Betrages xy, befreit wäre, aber meine Ehefrau nicht.
Kann ich fachlich nicht beurteilen, kommt mir aber wie ein rechtliches Paradoxon vor.
Wie kann ich von Schulden befreit sein, welche dann meiner Frau auferlegt würden und für die ich als Ehepartner wiederum mithafte?
29.03.2008 | 11:43

Antwort

von


(1391)
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Tel: 069/59776801
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte.

Sicherlich ist Ihre Ehefrau von Ihrem Insolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren nicht betreffen, außer über die Bürgschaft, die dann bei einer möglichen Einigung mit den Gläubigern/Bank zunächst weiter besteht.

Auch wenn die Bank Ihnen gegenüber nach Zahlung auf einen Teil der Forderung verzichtet, bedeutet dies nicht, dass Ihre Frau nicht weiterhin aus der Bürgschaft in Anspruch genommen werden kann. Hierbei wäre allerdings zu beachten, ob Ihre Frau bereits in Anspruch genommen wurde und die Bürgschaftsforderung nicht auch mit dem Vergleich zwischen Ihnen und der Bank ebenfalls untergeht oder sich reduziert. Hierzu wäre allerdings der Bürgschaftsvertrag zu prüfen.

Soweit Sie einen entsprechenden Vergleich schließen haften Sie jedenfalls nicht als Ehepartner über die Bürgschaft Ihrer Frau. Insoweit wären Sie in der Tat von Ihren Verbindlichkeiten befreit, Ihre Frau würde aber unter Umständen für die gesamte Bankforderung abzgl. Ihrer Zahlung weiter haften.

Um klare Rechtsverhältnisse und Rechtsicherheit für Sie und insbesondere Ihre Frau zu schaffen ist es daher anzustreben, dass mit einer Vergleichszahlung durch Sie auch die Bürgschaft Ihrer Frau Erledigung findet, d.h. ihre Frau nicht aus der Bürgschaft in Anspruch genommen wird und die Bürgschaftsurkunde mit der Vergleichszahlung zurückgegeben wird.

Für die folgenden Verhandlungen sollten Sie daher darauf dringen, dass eine Gesamterledigung gegenüber der Bank eintritt. Gerne stehe ich Ihnen für eine dahingehende weitere Beratung zur Verfügung.

Sollten sich noch eine Nachfrage ergeben, stehe ich Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 29.03.2008 | 12:27

Vielen Dank für die prompte Bearbeitung und ein schönes Wochenende

Ergänzung vom Anwalt 29.03.2008 | 13:06

Wenn Sie eine weitere Beratung wünschen, können Sie sich gerne per Email an mich wenden. Ich denke einer wirtschaftlichen Lösung bei der sich die Bank besser stellt, als den Ablauf der WVP abzuwarten, wird sie sich nicht verschließen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

ANTWORT VON

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