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Vergleich mit Inkasso nach jahrelanger Ratenzahlung

28.01.2015 23:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Dratwa


Hallo,

ich hoffe, hier ein wenig Hilfestellung zu erhalten.

Zunächst, ich bin gelernte Rechtsanwaltsfachangestellte. Vor 10 Jahren, 2005, bin ausgewandert. Ohne Rücksicht auf Verluste habe ich mehrere Titel über mich ergehen lassen (mit anschließender EV). 2009, bei meiner Rückkehr, hatte ich Gesamtschulden von 26.000 EURO.

Durch Vergleichs- und Ratenzahlungen habe ich jetzt noch einen einzigen Titel (aus 2007) in Höhe von 12.135,50 EURO. Diese Forderung (ursprünglich einer Bank) wurde warum auch immer nicht in der Schufa gemeldet (freute mich).
Mein Schufabasisscore wird diesen Sommer wieder in den grünen Bereich wandern, da eine vor drei Jahren titulierte (erledigte) Forderung (auch einer Bank) gelöscht wird. Das ist der letzte negative Eintrag.
Bzgl. der Forderung i.H.v. 12.135.50 EURO vereinbarte ich Anfang 2010 mit dem mittlerweile zuständigen Inkassounternehmen (hat wohl Titel gekauft) eine Ratenzahlung in Höhe von 100 EURO/monatlich. Diese bezahle ich nun seit 4 Jahren. Seitdem hat sich das Inkassounternehmen nie wieder gemeldet. Klar, ich zahle ja brav und an den saftigen Zinsen verdient das Inkassounternehmen schließlich. Ich habe mich auch nicht mehr beim Inkasso gemeldet, da ich nachdem ich die Ratenzahlung unterschrieben habe, einen Job bekommen habe, wo ich 500 EURO über der Pfändungsfreigrenze liege (Ja ist möglich in dem gelernten Beruf :-) ) und ich natürlich nicht mehr zahlen wollte, da ich ja die anderen Schulden irgendwie begleichen musste.

Ich habe vor, diesen Sommer einen Vergleich mit dem Inkassounternehmen zu schließen. Dazu möchte ich ein Darlehen bei einer Bank beziehen um damit die Vergleichsumme zu tilgen. Aufgrund der dann "sauberen" Schufa müsste dies ja wieder möglich sein.

Fakten:
- Titulierung Frühjahr 2007 = 12.135,50 €
- 3 Jahre keine Zahlungen
- 4 Jahre 100 EURO/Monat
- Lt. selber berechneter Forderungsaufstellung (mit Programm - § 367 BGB) Gesamtforderung (inkl. Zinsen) um die 17.500 EURO
- Ergebnis Restforderung immer noch ungefähr 11.300 Euro (!)

Das heißt ich habe sage und schreibe um die 5.000 EURO nur anZINSEN(!) und Kosten gezahlt.

Nun weiß ich nicht was sinnvoll ist und wie ich an das Inkassounternehmen herantrete. Falls die Vergleichsverhandlungen scheitern wird das Inkassounternehmen sicherlich wesentlich mehr an Ratenzahlungen verlangen, da sie nunmal das "Druckmittel" des Titels haben oder liege ich da falsch??
Was für ein Argument könnte ich "einwerfen" - außer das mir zur Zeit ein Geldbetrag zur Verfügung steht um die Sache endgültig zu erledigen??
Könnte das Argument, dass ich mittlereile schon ca. 50% der titulierten Hauptforderung ausgeglichen habe (auch wenn erst auf Zinsen und dann Kosten) greifen??

Mir fällt leider nichts anderes als Verhandlungs"strategie" ein.

Vielen Dank im Voraus!






Einsatz editiert am 29.01.2015 00:07:08

Sehr geehrte Ratsuchende,

zunächst vielen Dank für Ihre Frage.

Hier kommt es in der Tat auf die Verhandlungsstrategie an. Dem Inkassounternehmen muss klar gemacht werden, dass das Ende der Fahnenstange erreicht und mehr als die angebotene Einmalzahlungen nicht zu holen ist.

Sie können sich gerne morgen an mich wenden wegen einer möglichen Verhandlungsstrategie, in einem Telefonat lässt sich dies eher erörtern als hier im Rahmen dieses Forums.

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt
Königsallee 14
40212 Düsseldorf

0211 3559080

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