Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.892
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vergebliche KFZ Reparatur


31.10.2016 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe meinen Wagen zur großen Inspektion inkl Zahnriemenwechsel und Kupplungswechsel in eine große Berliner Werkstatt gegeben. Während der Reparatur hat die Werkstatt durch einen falschen Zahnriemenwechsel einen Motorschaden verursacht. Dieser wurde komplett auf Kosten der Werkstatt repariert. Dazu musste u.a. der Motor und die Vorderachse ausgebaut werden. Nach dieser Reparatur knackt nun seitdem die Vorderachse linkseitig bei Be- und Entlastung sehr laut. Ich habe dies bei der Werkstatt reklamiert und man hat den Wagen erneut durchgesehen. Dabei wurde als Ursache ein defektes Domlager und Radlager links angeblich ausgemacht. Dies wurde zu 317 Euro repariert. Das laute Knacken ist geblieben, die Reparatur ist völlig sinnlos gewesen. Die Werkstatt bestand auf Zahlung der Rechnung. Muss ich so etwas wirklich bezahlen?
31.10.2016 | 14:16

Antwort

von


90 Bewertungen
Bleichstraße 6
60313 Frankfurt am Main
Tel: + 49 (0) 69 – 90 55 91 86
Web: www.businesslawfrankfurt.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich haben Sie beim Werkvertrag das Recht auf Nacherfüllung gem. § 635 BGB. D.h. der Werkunternehmer schuldet hier einen erneuten Reparaturversuch, wenn der Werkerfolg, hier die Beseitigung der Geräuschquelle, nicht erreicht wird.

Sollte sich herausstellen, dass nicht defekte Teile ohne Grund gewechselt wurden, besteht hierfür kein Vergütungsanspruch.

Waren die Teile allerdings tatsächlich defekt, muss man sehen, ob eine eindeutige Beauftragung vorliegt, aus der sich der Inhalt des Werkstattauftrags ergibt. Andernfalls wird es Beweisschwierigkeiten geben, wenn die Werkstatt die ausgebauten Teile vorlegen kann und diese wirklich defekt waren. Hier wäre zu prüfen, wie der Inhalt des Auftrags bewiesen werden kann, etwa durch Vorlage einer schriftlichen Auftragsbestätigung oder ggf. - schlechter - dem Zeugnis einer Person, die bei Auftragserteilung anwesend war.

Dies wird allerdings erst zu einem Problem, wenn die Werkstatt sich auf einen Rechtsstreit einlässt. Um die Sache nicht zu kompliziert zu machen, sollten Sie daher zunächst die Werkstatt schriftlich auf die mangelhafte Reparatur und den erteilten Auftrag hinweisen und Nachbesserung fordern. Machen Sie hierbei klar, dass Sie nicht bereit sind, für erfolglose Reparaturversuche zu bezahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Christian Schilling

ANTWORT VON

90 Bewertungen

Bleichstraße 6
60313 Frankfurt am Main
Tel: + 49 (0) 69 – 90 55 91 86
Web: www.businesslawfrankfurt.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Kaufrecht, Vertragsrecht, Autokaufrecht, Handelsrecht, Strafrecht, Transportrecht, Zollrecht, Mietrecht, Versicherungsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61168 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Frage wurde beantwortet. ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Er hat mir bestimmt geholfen, aber leider verstehe ich seine Antwort nicht wirklich. Sollte mein Chef das Weihnachtsgeld rückfordern wird es mir schwer fallen ihm klar zu machen , dass es nicht geht. ...
FRAGESTELLER