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Verfügung zugunsten Dritter für den Todesfall

15.10.2013 13:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


Ich bin Erbe meiner verstorbenen Stiefoma laut notariellem Testament. Fast ihr gesamtes Erbe bestand aus einem Sparbuch, für das ihre Stieftochter eine Verfügung zugunsten Dritter für den Todesfall besaß. Nach dem Tod meiner Stiefoma hat sie das gesamte Geld des Sparbuches auf das Girokonto meiner Stiefoma überwiesen und von diesem auf ihr eigenes Konto transferiert. Für das Girokonto besaß sie jedoch nur eine Vollmacht, keinen Verfügung zugunsten Dritter. Mir ist bewusst, dass das Sparbuch aufgrund dieser Verfügung nicht zur Erbmasse gehört. Da sich das Geld nun aber zwischenzeitlich (wenn auch nur kurz) auf dem Girokonto meiner Stiefoma befand, stellt sich die Frage, ob es aufgrund dieses Umstandes nun doch zur Erbmasse gehört bzw. ich diesbezüglich einen Erbanspruch hätte?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Nach Ihrer Schilderung gab es eine Verfügung von Todes wegen zu Gunsten der Stieftochter.

Gem. § 328 BGB erwirbt die Stieftochter hierdurch das Recht, mit dem Todesfall den Betrag zu fordern.

Um abschließend beurteilen zu können, ob eine wirksame Verfügung von Todes wegen vorliegt, müßte diese geprüft werden. Dieses ist im Rahmen einer Erstberatung aus der Ferne leider nicht möglich.

Unterstellt aber, die Verfügung zu Gunsten der Stieftochter war wirksam, fällt der Betrag aus dem Sparbuch nicht in die Erbmasse, das haben Sie richtig erkannt.

Hieran ändert auch nichts, dass die Stieftochter es kurzzeitig auf das Konto Ihrer Großmutter transferiert hat. Anders wäre es nur dann, wenn die Schwiegertochter hierdurch zu erkennen geben wollte, dass Sie auf diesen Betrag (z.B. zu Gunsten von Erben oder sonstigen Dritten) verzichtet. Dieses kann ich nach Ihrer Schilderung aber nicht erkennen.

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