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Verfahren zur Klärung der Abstammung gemäß § 1598 a BGB im EU-Ausland

| 08.03.2014 09:45 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo,
meine Situation ist die folgende: Mit einer Österreicherin habe ich im Januar ein Kind bekommen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich der leibliche Vater bin. Eine Frage, die mich sehr beschäftigt. Ich lebe in Deutschland, sie mit dem Kind bei ihrer Mutter in Österreich. Jetzt stellt sich die Frage nach einem

Verfahren auf Klärung der Abstammung gemäß § 1598 a BGB für den Fall, dass die Frau nicht gewillt ist, an einem freiwilligen Vaterschaftstest teilzunehmen.

Nur wie kann so etwas in Österreich bei ihrem Wohnort durchsetzen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben auch die Möglichkeit in Österreich die Vaterschaft klären zu lassen.

Die ausdrückliche Möglichkeit, des Zustimmungsverfahrens ist aber so nicht möglich.

Dieses gilt dann, wenn, wovon ich auch ausgehe, das Kind die österreichische Staatsangehörigkeit hat. In diesem Fall richtet sich das Verfahren dann auch nach dem Recht Österreichs.

Nach diesem besteht zwar auch die Möglichkeit der Klärung der Abstammung, aber eben nur im dafür vorgesehenen Abstammungsverfahren.

Im Rahmen dieses Verfahrens wird dann auch Beweis über Ihre Vaterschaft erhoben. Sofern Sie ein Anerkenntnis abgegeben haben, ist ein Antrag auf Rechtsunwirksamkeit zu stellen.

Berücksichtigen Sie, dass es auch nach der Vorschrift des § 154 ABGB eine Zweijahresfrist gilt, binnen der ab Kenntnis der Umstände ein Verfahren einzuleiten ist.


Sie sollten einen Kollegen in Österreich beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Rückfrage vom Fragesteller 08.03.2014 | 15:43

Hallo Frau True-Bohle, vielen Dank für die umfangreiche Auskunft. Das Kind wurde hier in Deutschland in einem Krankenhaus geboren. Staatsbürgerschaftsnachweis und Geburtsurkunde wurden auch hier jeweils im zugehörigen Rathaus in Deutschland ausgestellt. Wie ist dann das weitere Vorgehen, wenn Mutter und Kind derzeit bei ihrer Mutter in Österreich wohnen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.03.2014 | 16:42

Sehr geehrter Ratsuchender,

es freut mich, dass ich Ihnen helfen konnte.

Der Begriff "Staatsbürgerschaftsnachweis" stammt aus dem österreichischen Recht, so dass dann meine Annahme der Staatsbürgerschaft zutreffend sein dürfte. Dann verbleibt es bei meinen Ausführungen. Es kommt dann auch nicht darauf an, dass das Kind in Deutschland geboren wurde.

Das anzuwendende Recht richtet sich im Österreich nach dem Personalstatus des Kindes.

Da sowohl das Kind und die Mutter ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich haben, ist wie ausfgeührt, zu verfahren. Sie sollten auf jeden Fall einen Kollegen vor Ort beauftragen, dass der Antrag auf Rechtsunwirksamkeit gestellt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 08.03.2014 | 15:38

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