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Vererbung selbst genutzten Wohnraums

| 06.10.2018 17:54 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


19:06
Ich bin Eigentümer eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses mit einem Verkehrswert von ca. 1,5 Mio. Euro. Meine Frau und ich bewohnen in diesem Haus seit 35 Jahren die oberen beiden Stockwerke selbst, entsprechend 42 Prozent der Wohnfläche. Für den Fall meines Todes soll meine Frau Alleinerbin der gesamten Immobilie werden. Kann für diese Situation bestätigt werden, dass
1.
für die 42% selbstbewohnten Wohnraums (entsprechend ca. € 630.000) keine Erbschaftssteuer anfällt und
2.
für die verbleibenden 58% (entsprechend ca. € 870.000) der Freibetrag von € 500.000 in Ansatz gebracht wird und Erbschaftssteuer letztlich nur für die verbleibenden € 370.000 anfällt?

Zusatzfrage: Wäre die geschilderte Annahme zutreffend, käme dann die Maßgabe zum Tragen, dass meine Frau den bis dahin gemeinsamen Wohnraum weitere 10 Jahre bewohnen müßte, um einen nachträglichen Anfall von Erbschaftssteuer zu vermeiden?
06.10.2018 | 18:39

Antwort

von


(175)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

1. Selbstgenutzte Immobilien sind nicht steuerpflichtig (wie von Ihnen vermutet). Die Steuerbefreiung fällt allerdings weg, wenn der Erbe die Immobilie innerhalb von zehn Jahren nicht mehr selbst nutzt. Es sei denn, er ist aus zwingenden Gründen daran gehindert. Ein zwingender Grund wäre beispielsweise die notwendig werdende Pflege und der Umzug in ein Pflegeheim.

2. Richtig. Die Bewertungskriterien für eine Immobilie im Todesfall können hier aber zu anderen Ergebnissen führen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 06.10.2018 | 18:56

Würde die der Steuerbefreiung zugrunde liegende Pflicht, den Wohnraum noch zehn Jahre zu bewohnen, im Falle einer der Vererbung vorangestellten Schenkung dieses selbst genutzten Hausanteils hinfällig sein?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.10.2018 | 19:06

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wenn Sie das Haus vor Ihrem Tod verschenken würden und würden drei Jahre später versterben, würden 70% der Schenkung auf das Erbe angerechnet.
Wenn Ihre Frau das Heim dann nach weiteren 3Jahren verlässt, wären diese 70% zu versteuern.
Das heißt, die 10 Jahre werden nicht verkürzt aber die Erbmasse entsprechend verringert.

Bei weiteren Rückfragen können Sie mich via E-Mail kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 07.10.2018 | 12:56

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