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Vererbung Haus und Geld

| 05.06.2012 08:41 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich betreue seit 4 Jahren eine Dame,die seit 6 Jahren verwitwet ist. Sie hat keine Kinder,nur einen Bruder und eine Schwester zu denen kein Kontakt besteht.
Sie möchte das ich einmal alles erbe.Zu ihrem Besitz zählen ein Haus und ein Sparbuch.
Die Frau hat dies jetzt eigenhändig in einem Testament verfasst und ist sich aber unsicher,ob ihre Geschwister Erbansprüche stellen können.
Das möchte sie auf jeden Fall vermeiden.
Ist das eigenhändig geschriebene Testament ausreichend?
Danke für die Beantwortung der Frage.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Um Sie als Alleinerben einzusetzen, reicht ein eigenhändiges Testament vollkommen aus. Hierbei sind aber die Formvorschriften des Testamentes zwingend einzuhalten.

Diese Formvorschriften finden sich in § 2247 BGB. Aus dem Testament soll hervorgehen zu welcher Zeit und an welchem Ort das Testament errichtet worden ist. Ebenso ist das Testament mit Vor- und Nachnamen zu unterzeichnen.

Der gesamte Text ist von der künftigen Erblasserin selbst handschriftlich zu verfassen. Sollte das Testament mehrere Seiten enthalten, sind diese zu kennzeichnen und jede Seite gesondert zu unterzeichnen.

Auch soll der Wortlaut des Testamentes eindeutig und unmissverständlich sein.

Sollten bereits zuvor letztwillige Verfügungen von der Dame getroffen worden sein, sind diese ausdrücklich in dem nun zu fertigenden Testament zu widerrufen.

Zu empfehlen ist, das Testament nach dessen Errichtung beim Nachlassgericht am Wohnort der Dame zu hinterlegen, damit gewährleistet ist, dass das Testament nach dem Tode zur Eröffnung gelangt.

Wenn die Dame Sie als Alleinerben in dem Testament einsetzt, ist die gesetzliche Erbfolge aufgehoben worden und die Geschwister sind damit enterbt.

Den Geschwistern steht auch kein Pflichtteilsrecht im Erbfall zur Seite. Die Pflichtteilsberechtigung ist in § 2303 BGB geregelt. In ihren Genuss kommen lediglich die Abkömmlinge des Erblassers, also Kinder und Kindeskinder und sollte solche nicht vorhanden sein, die Eltern. Dies ist in Ihrem Fall vorliegend nicht gegeben, so dass die Geschwister keinerlei Ansprüche im Erbfall hätten.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.06.2012 | 09:51

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 06.06.2012 5/5,0
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