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Vererben in einer Patchwork-Familie


09.02.2018 08:42 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Situation:
1. Wir sind jeder in 2. Ehe miteinander verheiratet, haben jeder eigene inzwischen außerhaus lebende erwachsene Kinder.
2. Wir wollen eine Immobilie anschaffen, die zu ungleichen Teilen sowohl durch die anfängliche Einbringung wie die weitere kontinuierliche regelmäßige und unregelmäßige Kreditbedienung finanziert werden soll. Im Endeffekt wird das Finanzierungsverhältnis etwa 70:30 sein.
Frage:
Wie lässt sich regeln, dass im Vererbungsfall die einen Kinder nicht um den Erbteil ihres Elternteils gebracht werden, weil die Kinder des neuerlichen Ehepartners profitieren? Wie lässt es sich regeln, dass die Kinder letztendlich entsprechend dem Finanzierungsanteil ihres Elternteils erben. Die jeweils anderen Elternteile leben noch, haben neue Partnerschaften und sind nicht ohne Vererbungsmasse.
09.02.2018 | 09:14

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass nach dem ersten Erbfall der überlebende Ehegatte weiterhin die Immobilie alleine nutzen soll.

Wenn jeder Ehegatte seinen Miteigentumsanteil an der Immobilie an die jeweils eigenen Kinder vererben möchte, bietet sich hier eine Vor- und Nacherbschaft an. Jeder Ehegatte setzt den anderen Ehegatten zum Vorerben und die eigenen Kinder zu Nacherben ein. Der Vorerbe kann dann nach dem Erbfall die Immobilie weiter nutzen, der Miteigentumsanteil wird allerdings nicht Vermögen des überlebenden Ehegatten (Vorerben). Verstirbt der überlebende Ehegatte, geht der Miteigentumsanteil direkt an die Kinder des vorverstorbenen Ehegatten über.

Dadurch ist gewährleistet, dass der überlebende Ehegatte keinen Pflichtteilsansprüchen ausgesetzt ist und die Kinder des jeweiligen Ehegatten nach dem Tod beider Ehegatten den jeweiligen Miteigentumsanteil des Elternteils erben.

Vor- und Nacherbschaft kann durch ein eigenhändiges Testament errichtet werden.

Alternativ können Sie auch einen notariellen Erbvertrag mit allen Kindern schließen und darin die entsprechende Regelung treffen, dass die Kinder des jeweiligen Ehegatten dessen Miteigentumsanteil erben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

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