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Vereinsgründung


| 12.03.2007 21:08 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Selbsthilfegruppe gegründet, hätte nun gerne die Gemeinnützigkeit beantragt, möchte aber keine Jahresversammlungen abhalten, weil diese mit viel Aufwand verbunden sind.

Sehen Sie eine Möglichkeit, einen eingetragenen oder nicht eingetragenen Verein zu gründen, bei welchem die Jahresversammlung durch eine Telefon- oder durch eine virtuelle Internetkonferenz abgehalten werden könnte? Man könnte zu diesem Zweck die Mitgliederzahl evtl. begrenzen, damit das Vorhaben überhaupt durchführbar ist. Oder muss eine Jahresversammlung zwingend in einem realen Raum stattfinden? Lässt sich dieser Gedanke evtl. einfacher durch die Gründung eines nicht eingetragenen Vereins verwirklichen?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!
Naemi

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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderungen kann ich Ihnen summarisch Folgendes raten:

1. Die sog. Mitgliederversammlung (vgl. § 32 BGB) kann beim e.V. - soweit dies in der Satzung vereinbart ist - auch durch Telefon- o. andere "Echtzeit"-konferenzen (z.B. Chat) abgehalten werden, soweit ein "sich versammeln" (ob nun im virtuellen oder realen Raum) vorliegt. Entscheidend ist die klare und detaillierte Regelung in der Satzung sowie die Möglichkeit aller Mitglieder, effektiv und gleichberechtigt an der Versammlung teilnehmen zu können.

2. Mit Gründung eines (nichtrechtsfähigen bzw. nicht eingetragenen) Vereins könnten Sie die (im Falle des e.V. sogar zwingende) Mitgliederversammlung nochmals weiter modifizieren oder sogar ganz ausschließen, sofern Sie dies wünschen. Auch hier wäre wichtig, dies in der Satzung klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen. I.Ü. haben Sie im Falle des nichtrechtsfähigen Vereins fast alle Möglichkeiten zur Ausgestaltung des "Vereinslebens", wichtig ist nur, dass sie die Regeln (Vereinssatzung) darüber formulieren und möglichst alle Bereich abdecken. Ansonsten werden nämlich die Regeln über den rechtsfähigen Verein entsprechend angewendet.

3. Ob sich für Sie die Gründung eines e.V. lohnt, müssen Sie selbst entscheiden. Die Gesichtspunkte pro und contra würden den Rahmen dieser Rechtsauskunft sprengen. Selbsthilfegruppen oder Bürgerinitiativen sind aber in der Regel als nichtrechtsfähiger/nicht eingetragener Verein (reine Interessengemeinschaft) ausgestaltet, weil hier der Aufwand (keine Eintragung ins Register, keine Notarkosten, Vereinsorganisation kann weitgehend selbt festgelegt werden) geringer ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt
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