Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vereinbarung nach Trennung

| 03.02.2012 08:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


09:49

Seit 2 Jahren getrennt lebend nach 30 jähriger Ehe. Frau nur stundenweise berufstätig während der Ehe-also keinerlei Absicherung. Momentan keine Scheidungsabsicht.
Es geht darum, eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Eheleuten aufzusetzen, in der sich der Ehepartner verpflichtet keine Änderungen zu Ungunsten der Ehefrau am Pensionsplan vorzunehmen bzw. wenn dies mit Information an Ehefrau zu tun.
Und beide sich verpflichten die Erbfolge nicht, ohne Information des anderen zu ändern.
Aufgrund meines Alters und der Situation in der Ehe s.o. bin ich darauf angewiesen.Wie muss ein solcher Text lauten, wenn der Ehemann bereit ist, solch eine Vereinbarung (ohne Rechtsanwalt oder Notar) aufzusetzen.
Danke

03.02.2012 | 09:32

Antwort

von


(2322)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Ratsuchende,


Sie könnten sich privatschriftlich dazu verpflichten, eine gewisse Erbfolge zu erhalten und keine Änderungen am Pensionsplan der Ehefrau vorzunehmen.

Der genaue Wortlaut kann ohne Kenntnis der Gesamtumstände im Rahmen der hiesigen ERSTberatung nicht wiedergegeben werden, könnte aber sinngemäß in einer beiderseitigen Verpflichtungserklärung der Eheleute zu sehen sein, in der sich Beide erklären, dass

die derzeitige Erbfolge nicht geändert wird

der Pensionsplan (der dann genauer ausgeführt werden müsste) der Ehefrau beibehalten wird.

Da - wie schon geschildert - aber dazu alle Einzelheiten unbedingt geklärt werden müssen, KANN der Text nicht so wieder gegeben werden.


Nun zum berühmten ABER:

Sicherlich mag es auf den ersten Blick sinnvoll erscheinen, Kosten sparen zu wollen. Mit einer solchen rein privatschriftlichen Vereinbarung haben die Vertragsparteien aber keinerlei Sicherheiten oder einen durchsetzbaren Anspruch, so dass es möglich ist, dass dann eine Partei einseitige diese Vereinbarung abändern könnte.

Ob Ihnen dann wirklich mit einer solchen privatschriftlichen Vereinbarung tatsächlich geholfen ist, wage ich zu bezweifeln.


Daher sollte hier nicht "am falschen Ende gespart" werden und die einzig sichere Variante gewählt werden - und dieses wäre allein die notarielle Vereinbarung.

Nur mit dieser Vereinbarung kann die gewünschte Absicherung erzielt werden, so dass die Kosten dafür - die vom Gegenstandswert abhängen - also unbedingt investiert werden sollten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php


Rückfrage vom Fragesteller 03.02.2012 | 09:36

Herzlichen Dank.
Da mein Mann in keinster Weise bereit ist, zum Notar zu gehen, muss ich es so wagen.
Was heißt, dass der Pensionsplan genauer aufgeführt werden müsste?
Danke

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2012 | 09:49

Sehr geehrte Ratsuchende,


vielleicht sollten Sie Ihrem Ehemann deutlich machen, dass eine fehlende notarielle Vereinbarung eben eine Unsicherheit auf BEIDEN Seiten beinhaltet, und es auch durchaus sein könnte, dass ER nach mehr zahlen müsste, wenn sich die tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten abändern. Es ist also keineswegs so, dass nur eine Partei etwas zu befürchten hätte - eine solche Vereinbarung bringt für BEIDE Parteien Rechtssicherheit.

Das sollte wirklich bedacht werden.



Nur zur eigentlichen Nachfrage:

Wenn der bisherige Pensionsplan nicht abgeändet werden soll, reicht die Erklärung ... der bisherige Pensionsplan der Ehefrau wird nicht abgeändert .... so nicht aus, da ja überhaupt nicht ersichtliche ist, WIE der bisherige Plan denn nun ist.

Daher sollte deutlich gemacht werden, wie der bisherige Plan denn nun genau lautet, damit dann im Streitfall festgestellt werden kann, ob eine Abweichung/Änderung vorliegt.

Es mussen also die Grundlagen genannt werden, die dann so genau wie möglich zu bezeichnen sind.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Bewertung des Fragestellers 03.02.2012 | 10:35

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Sehr freundliche und ausführliche Beratung. Sogar das Angebot zur persönlichen Kontaktaufnahme mit weiteren Erklärungen/Erläuterungen.Es war sehr hilfreich
Recht herzlichen Dank Herr Bohle

"
Stellungnahme vom Anwalt:

Vielen Dank für die freundliche Bewertung. Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Thomas Bohle »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.02.2012
5/5,0

Sehr freundliche und ausführliche Beratung. Sogar das Angebot zur persönlichen Kontaktaufnahme mit weiteren Erklärungen/Erläuterungen.Es war sehr hilfreich
Recht herzlichen Dank Herr Bohle


ANTWORT VON

(2322)

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: http://www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht