Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vereinbarte Gehaltserhöhung trotz Schwangerschaft gültig?

| 24.02.2016 17:50 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Nach Elternzeit setzt sich das Arbeitsverhältnis unverändert fort.

Sehr geehrte Damen und Herren,

diese Woche hatte ich eine Gehaltsverhandlung mit meiner Chefin. Vertraglich vereinbart haben wir folgende Jahresbruttogehälter für eine 40-Stunden-Arbeitswoche:

in 2016: 48.000 € (montlich 4.000,00 €)
für 2017: 50.000 € (monatlich 4.166,67 €)
für 2018: 52.700 € (monatlich 4.391,67 €)

Nebenbedingungen bzw. besondere Zielvorgaben die möglicherweise vorher erreicht werden müssen existieren nicht. D.h. das Gehalt wird jährlich "automatisch" gem. vertraglicher Vereinbarung erhöht.

Meine Frage hierzu ist folgende:
Angenommen ich werde Anfang 2017 schwanger und gehe nach dem Mutterschutz für 1 Jahr in Elternzeit. Kann ich dann ca. Mitte 2018 mit einem monatlichen Bruttogehalt von 4.391,67 € wieder in das Berufsleben einsteigen?
Oder hat meine Chefin die Möglichkeit von der Gehaltserhöhung Anfang 2018 zurückzutreten?

Mit freunldichen Grüßen





24.02.2016 | 19:35

Antwort

von


(335)
Tannenweg 17
72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
Web: http://www.rechtsanwalt-kromer.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine mögliche Elternzeit hat nichts mit der vereinbarten Gehaltshöhe zu tun. Das könnte man dann annehmen, wenn durch die Elternzeit das Arbeitsverhältnis enden würde und danach ein neues Arbeitsverhältnis entstehen würde. So ist dies jedoch nicht. Durch die Elternzeit ruht das Arbeitsverhältnis vorübergehend (vgl. Jacobsen in Moll, Münchener Anwaltshandbuch Arbeitsrecht 3. Auflage 2012 § 28 Rn.13). Nach Ende der Elternzeit wird das Arbeitsverhältnis in der Lage fortgesetzt, wie es sich ohne Elternzeit befinden würde.

In Ihrem konkreten Beispiel würde Sie daher Mitte 2018 mit einem Bruttogehalt von EUR 4.391,67 einsteigen.

Eine verbindliche Gehaltserhöhung kann der Arbeitgeber auch nicht zurücknehmen. Hierfür wäre eine Änderungskündigung des Arbeitsvertrages notwendig. Allerdings sind bei Änderungskündigungen zur Gehaltskürzung sehr strenge Vorgaben einzuhalten, so dass diese Fallgruppe so gut wie nicht vorkommt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

Bewertung des Fragestellers 26.02.2016 | 05:44

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Johannes Kromer »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.02.2016
5/5,0

ANTWORT VON

(335)

Tannenweg 17
72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
Web: http://www.rechtsanwalt-kromer.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht, Maklerrecht, Vertragsrecht