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Verein + Vorsitzender

| 05.04.2016 20:31 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zum Verein, die ich in den bisherigen Themen nicht gefunden habe.

Ich bin Mitglied in einem Verein und habe den Vorstand bei den Jahresabschlüssen geholfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Vorsitzende die Mitgliedsbeiträge über einen Zeitraum von 2006-2015 nicht von allen Mitgliedern eingesammelt hat.
Das heißt, die Mitglieder, die freiwillig gezahlt haben, haben es getan.
Die Mitglieder, die nicht gezahlt haben, wurden auch nur sporadisch in der Vereinszeitschrift darauf hingewiesen ihre Beiträge zu entrichten.
Der Vorsitzende und der Schatzmeister haben keine Mahnung an die Mitglieder geschrieben, die nicht gezahlt haben und auch keinen Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides.
Für die Jahre 2006 – 2012 hat der Verein nun allen Anspruch verloren.
Für die Jahre 2006 – 2010 hat sich der Vorsitzende bei der MV 2010 entlasten lassen. Diese Entlastung wurde auch von dem stellv. Vorsitzenden unterzeichnet, er ist Anwalt!? Und er kannte das Problem!
Und irgendwo im „juris PraxisKommentar" habe ich gelesen, dass wenn er entlastet wurde, er auch nicht mehr dafür zur Rechenschaft gezogen werden kann.

Nun die Frage wie gehe ich vor, bzw. wie kann ich vorgehen, wenn ich für die noch nicht entlasteten Jahre 2011 + 2012 möchte, dass der Vorsitzende dafür zur Rechenschaft gezogen wird, weil er seinen Pflichten nicht nachgekommen ist?

Ich habe die offenen Beiträge überschlagen und komme auf ca. 80.000 EUR von 2006 - 2012. Für 2013-2015 sind es noch 40.000 EUR die offen sind.
Die nächste MV findet im September 2016 statt.
Mir fällt da so etwas ein wie § 27 BGB Abs. 2 , § 242 BGB, § 276 BGB , § 280 BGB .
Ich möchte jetzt erst mal mit dem Vorsitzenden über seine Verfehlungen reden. Was mach ich, wenn er mit den Schultern zuckt und sagt „mir doch egal".
So eine Antwort habe ich schon einmal erhalten, als ich ihm angeboten habe das Ganze aufzuarbeiten, die Antwort war „ ich habe andere Schwerpunkte"!

Dankeschön

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie auch diesmal nur Schulterzucken ernten, dann ist Ihnen zu empfehlen, auf der nächsten Mitgliederversammlung unter "Sonstiges" diesen Sachverhalt anzusprechen und die Mitglieder aufzuklären um dann erstens den Vorstand abwählen zu können und zweitens beschließen zu können, dass der Anspruch gegen den Vorstand geltend gemacht wird, sofern die Beiträge nicht mehr von den Mitgliedern beigetrieben werden können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 06.04.2016 | 11:47

Sehr geehrter Herr RA Busch,

ich danke Ihnen für die schnelle Beantwortung meiner Frage.

Macht es Sinn die Fragen ganz offiziell auch in die Tagesordnung aufnehmen zu lassen?

Mit freundlichen Grüßen
Karsten _B

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.04.2016 | 11:56

Auch das können Sie gerne tun.

Bewertung des Fragestellers 06.04.2016 | 11:47

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

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