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Verdienstausfallschaden


| 01.09.2005 09:15 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,

mir stellt sich derzeit folgendes Problem:

Ich habe bei einem Autounfall 1998 einen Personenschaden erlitten. Meine Tätigkeit als selbständiger Schlosser kann ich seitdem nicht mehr ausüben und bin deshalb nach meiner Umschulung im Angestelltenverhältnis tätig. Da ich dort weniger verdiene, gleicht mir derzeit die gegnerische Versicherung nach Erstellung eines Gutachtens die jährliche Differenz der Einkommen nach der Bruttolohnmethode aus.

Ein Kapitalisierungsangebot auf der Grundlage des derzeitigen Verdienstausfalls möchte ich annehmen, damit nicht jedes Jahr neu gerechnet werden muss.

Nun zu meiner Frage:

Wie sollte eine Kapitalisierungsvereinbarung aussehen, die meine Arbeitskraft (Verdienstausfall bei Verschlechterung meines Gesundheitszustandes) trotz Annahme der Kapitalisierung des derzeitig festgestellten Verdienstausfalls absichert ?

Mit freundlichen Grüßen
01.09.2005 | 09:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund der mitgeteilten Tatsachen wiefolgt beantworten möchte:

1.Ich gehe davon aus, das diese „Kapitalisierungsvereinbarung“ (diesen Ausdruck habe ich noch nie gehört!) eine verbindliche Berechnung des Verdiensausfalls darstellen soll. Die Vereinbarung sollte erst mal einen Zeitrahmen enthalten, nach dem neu berechnet werden muß, unabhängig von einer gesundheitlichen Verschlechterung. Schließlich können Sie Ihren Job verlieren wegen der Verletzung oder Sie werden auf einen schlechter bezahlten Job versetzt etc. Der Zeitrahmen sollte max. 5 Jahre betragen.

2.Die Vereinbarung muß eine Klausel enthalten, dass sie hinfällig wird, wenn vor dem Ablauf des Zeitrahmens eine Verschlechterung bei Ihnen auftritt und deshalb eine erneute Festsetzung notwenig ist.

3.Enthalten sein sollte am besten ein von Ihnen benannter Arzt, der die Gesundheitsprüfung im Rahmen der Vereinbarung verbindlich für beide Seiten vornimmt.

Das sind erst mal die drei – wie ich denke – wichtigsten Punkte.
Natürlich ist das nur eine erste Orientierung im Rahmen der eingesetzten Euro 15,00.

Gerne stehe ich Ihnen für die Prüfung bzw Erstellung einer solchen Vereinbarung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin
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Nachfrage vom Fragesteller 01.09.2005 | 10:35

Sehr geehrte Frau Heussen,

"Kapitalisierungsvereinbarung" ist meine Beschreibung des Angebotes des Versicherers, mir aufgrund des bereits auf der Grundlage der differenzierten Bruttolohnmethode erstellten Gutachtens zum derzeit entstehenden Verdienstausfall die Differenz der Bruttoeinkommen :angestellt-selbständig zu kapitalisieren, d.h. den derzeit festgestellten Verdienstausfall bis in`s Rentenalter hochzurechnen und per Einmalzahlung zu entschädigen. Dies hätte den Vorteil, daß nicht jedes Jahr gerechnet werden muss.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sich aufgrund dieses Sachverhaltes Änderungen zu den von Ihnen angeführten Punkten ergeben.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.09.2005 | 14:48

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, es ändert sich nichts. Ich hatte nur diesen Ausdruck noch nie gehört und wollte mich nur vergewissern, dass die Versicherung dahinter nicht irgendeine Seltsamkeit verbirgt.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

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