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Verdienstausfall wegen fehlender Kinderbetreuung

13.04.2017 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Folgendes: Ich wollte/sollte nach dem 1. Geburtstag (am 5.04.2017) meines Kindes anfangen zu arbeiten, da wir auf das 2. Einkommen angewiesen sind. Einen Kindergartenplatz haben wir erst ab dem 1.08.2017. Von April bis August brauchten wir eine Tagesmutter, die wir übers Jugendamt gesucht und nicht gefunden haben. Daher haben wir eine Lösung gefunden, mit der wir aber als Familie gar nicht zufrieden sind. Ich gehe von 9-14 Uhr arbeiten und wenn ich nach Hause komme, muss mein Mann, der in der Zeit auf das jüngere Kind aufgepasst hat, zur Arbeit fahren. Er arbeitet von 16-24 Uhr. Somit hat er nur etwa 6 Stunden Schlaf, Kinderbetreuung und anschließend 8 Stunden harte Arbeit. Und das über 4 Monate. Was aber für uns noch schlimmer ist: wir sehen uns so gut wie gar nicht, mein älterer Sohn seinen Papa überhaupt nicht, weil er in der Zeit in der Kita ist.
Familie und Co fällt aus gesundheitlichen Gründen aus.

Meine Frage:

1. Kann ich Verdienstausfall einklagen, obwohl ich 25 Stunden/Wo arbeite. Bei vorhandener Kinderbetreuung hätte ich mehr Stunden machen können. Am 18.04. soll mein erster Arbeitstag beginnen. Wenn der Verdienstausfall nur bei Nicht-Beschäftigung gezahlt wird, dann muss ich das vor dem Arbeitsantritt wissen. Kann man evtl. nur die Differenz zwischen der Teilzeit und Vollzeit einklagen?
2. Muss der Verdienstausfall eingeklagt werden? Wie schätzen Sie unsere Chancen auf Erfolg vor Gericht ein? Wie lange dauert es, bis man Geld bekommt? Mehr als einen Monat ohne 2. Einkommen ist für uns eine finanzielle Katastrophe!

Vielen Dank!
Freundliche Grüße

13.04.2017 | 15:09

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,


wenn keine notwendige Betreuung zur Verfügung gestellt wird, können Sie notwendige Kosten einklagen.

Hierzu verweise ich auf

https://rabohledotcom.wordpress.com/2016/08/10/keinen-kita-platz/

und das Urteil des VG Dresden vom 02.03.2016, Az.: 1 K 1542/12 .


Auch ein Verdienstausfall kann eingeklagt werden (BGH, Urteile v. 20.10.2016, Az. III ZR 278/15 , 302/15 und 303/15). Das ist nicht nur bei kompletten Verdienstausfall, sondern auch bei Reduzierung möglich.

Allerdings werden diese Verfahren einige Zeit in Anspruch nehmen.

Sie werden innerhalb eines Monats keine rechtskräftige Entscheidung und so schnell erst Recht kein Geld bekommen. Diese Verfahren nehmen einige Zeit in Anspruch.

Das Problem ist natürlich, dass Sie nach Ihrer Schilderung auf das Einkommen angewiesen sind.

Möglicherweise werden Sie dann Ansprüche auf Aufstockung über ALGII haben, so dass Sie unbedingt sofort Leistungen beantragen sollten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


ANTWORT VON

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