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Verdienstabrechnung

| 07.01.2018 13:52 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch


Guten Tag,

einer Bekannten wurde während Ihrer Probezeit gekündigt.

Trotz zukommen der Krankschreibungen wurde in Ihrer Verdienstabrechnung folgendes hinterlegt:
Zeitraum der Krankschreibung: "Bummelei unter 1 Kalendermonat GK".

Ist ein solcher Kommentar nebst der Tatsache, dass dies nicht stimmt überhaupt erlaubt?

Kann meine Bekannte auf eine korrigierte Fassung ohne diese Behauptung bestehen?


Danke.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Mandant,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Es ist vollkommen unerheblich, ob ein Arbeitsverhältnis noch besteht oder bereits gekündigt wurde und ob dies eventuell während der Probezeit geschehen sein mag: Die Vorschriften für eine korrekte Lohnabrechnung sind stets dieselben und lassen auch keine Ausnahme zu.

In der Tat handelt es sich bei dem von Ihnen zitierten "Zusatz" um eine unsachliche Anmerkung, zumal diese offensichtlich auch noch ärztlich widerlegt ist.
Es gibt nur sehr eng umgrenzte Voraussetzungen, unter denen ein Arbeitgeber die Krankmeldungen eines Mitarbeiters anzweifeln kann und auch in einem solchen Fall würde gelten, dass die Krankmeldung Bestand hat, bis sie amtsärztlich oder durch einen Gutachter widerlegt wurde.

Der Arbeitgeber mag von seiner ehemaligen Mitarbeiterin also denken, was er will: In einem offiziellen Arbeitspapier hat seine persönliche Meinung nichts zu suchen. Es bleibt dabei, dass bis zu sechs Wochen einer Erkrankung die gesetzliche Lohnfortzahlung läuft und der Mitarbeiter einen Anspruch auf darauf fußender korrekter Abrechnung hat.

Ihre Bekannte sollte sich daher schriftlich an den ehemaligen Arbeitgeber wenden und eine Korrektur einfordern.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2018 | 16:41

Hallo,

der Arbeitgeber behauptet keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen erhalten zu haben und bietet an, eine Korrektur der Verdienstabrechnungen vorzunehmen. Hierfür verlangt der Arbeitgeber jedoch Kopien bzw. Ausfertigungen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen die für die Krankenkasse bestimmt waren. Desweiteren sind die Verdienstabrechnungen für meinen Begriff nicht schlüssig bzw. fehlerhaft.

Hätten Sie hierzu noch eine Empfehlung für ein weiteres Vorgehen?
Vielen Dank für Ihre Mühe und Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.02.2018 | 17:15

Sehr geehrter Mandant,

gerne komme ich auf Ihre Nachfrage wie folgt zurück:

Die Nachweispflicht dafür, dass die AU-Bescheinigungen beim Arbeitgeber auch tatsächlich eingegangen sind, liegt natürlich beim Arbeitnehmer.
Es sollte aber zum Einen möglich sein, sich schriftlich an die Krankenkasse zu wenden und um einen entsprechenden Auszug zum Nachweis zu bitten, der sodann wieder dem Arbeitgeber vorgelegt werden kann.

Des Weiteren können Durchschriften der Krankschreibungen beim betreffenden Arzt eingeholt und dem Arbeitgeber erneut vorgelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

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