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Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs gem.§315c STGB, Verursachen eines Unf.


| 06.12.2012 20:39 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Philipp Wendel



Hallo ,

meine Frage ist, ob ich für meinen Sohn, 19 Jahre alt , einen Anwalt einschalten oder ob er die Aussage verweigern soll da er sich an den Grund des Unfalls nicht mehr erinnern kann.

Zum Fall ,

gegen 04.50 Uhr hat er auf einer Autobahn die rechte Leitplanke gestreift und einen Unfall ohne Fremdbeteiligung veursacht . Das Auto war beschädigt ,die Leitplanke nicht oder so gering daß man es in der Dunkelheit nicht erkennen konnte.

Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und den Verdacht des Sekundenschlafs oder eine Unachtsamkeit erwähnt was mein Sohn bestätigte in der Aufregung.

Jetzt hat er eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung bekommen.
Er hat noch 3 Monate Führerschein auf Probe und keine Punkte in Flensburg.Ve

Wie es zu dem Unfall kam weiß er nicht mehr da er danach sehr aufgeregt war weil er sich mein Auto ausgeliehen und beschädigt hatte.

Was ist der beste Weg ?


mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworte. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, daß dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung kann durch Ihre Anfrage nicht ersetzt werden.

Der Tatbestand des § 315 c StGB regelt folgendes:
§ 315c Gefährdung des Straßenverkehrs

Absatz 1:
Wer im Straßenverkehr

1.ein Fahrzeug führt, obwohl er

a)infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel oder
b)infolge geistiger oder körperlicher Mängel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen, oder
2.grob verkehrswidrig und rücksichtslos
a)die Vorfahrt nicht beachtet,
b)falsch überholt oder sonst bei Überholvorgängen falsch fährt,
c)an Fußgängerüberwegen falsch fährt,
d)an unübersichtlichen Stellen, an Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen zu schnell fährt,
e)an unübersichtlichen Stellen nicht die rechte Seite der Fahrbahn einhält,
f)auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen wendet, rückwärts oder entgegen der Fahrtrichtung fährt oder dies versucht oder
g)haltende oder liegengebliebene Fahrzeuge nicht auf ausreichende Entfernung kenntlich macht, obwohl das zur Sicherung des Verkehrs erforderlich ist,

und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Absatz 2:
In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 ist der Versuch strafbar.

Absatz 3:
Wer in den Fällen des Absatzes 1

1.die Gefahr fahrlässig verursacht oder
2.fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Dies vorweg gestellt rate ich Ihnen anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung folgendes:

Ihr Sohn sollte (zunächst) von seinem Recht zu schweigen gebrauch machen und nicht auf die Vorladung der Polizei reagieren. Dies wird ihm unter keinen Umständen negativ von den Strafverfolgungsbehörden ausgelegt werden.

Des weiteren sollte er einen Rechtsanwalt beauftragen damit dieser Akteneinsicht beantragen kann.

Anhand der Einsicht in die Ermittlungsakte kann geprüft werden, inwiefern ein haltbarer (strafbarer) Vorwurf vorliegt - und falls ja - wie man am besten darauf reagiert.

Eventuell sind die Vorwürfe so gering dass ein Antrag auf Einstellung des Verfahrens gemäß dem § 153 StPO oder § 153a StPO in Betracht käme. Jedoch kann dies erst nach erfolgter Akteneinsicht mit einhergehender Prüfung des Inhalts endgültig festgestellt werden.

Gerne steht unsere Kanzlei hierfür zur Verfügung.

Ich wünsche Ihrem Sohn alles Gute und hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Philipp Wendel
Bewertung des Fragestellers 06.12.2012 | 22:02


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