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Verdacht das Kindesunterhalt zur Rückzahlung für Kredite genutzt wird


28.04.2005 21:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin seit 2 Jahren geschieden.

Bisher konnte ich mich, mit meiner Ex Frau über die Zahlung des Unterhalts für meine Tochter und überdie Höhe des Unterhalts, mündlich verständigen. Ohne Jugendamt ohne Eintragung
eines Titel`s.

Die Zahlung war immer angeglichen an die Düsseldorfertabelle.

Meine Ex Frau ist seit einem 1/2 Jahr wieder verheiratet und zeitgleich ist Ihr Ehemann ohne Einkommen, da er vorher selbstständig in einer Versicherung tätig war.

Seit diesem Zeitpunkt kommt Sie den damaligen gemeinsamen geamtschuldnerischen Kreditverpflichtungen, bei denen ich Mitkreditnehmer bzw. Bürge bin, hin und wieder nicht mehr nach !

Da ich mitlerweile von einigen Banken eine Kopie auf Nachfrage von Rücklastschriften bekommen habe und auf der anderen Seite meine Ex Frau angeboten habe diese zu begleichen unter Berücksichtigung das Kindergeldes, lehn Sie sofort ab ! Sie kommt für Ihren Anteil auf, kann jedoch auf eine Kürzung des Kinderunterhaltes nicht verzichten.

Ich zahle im Moment jeden Monat 250,- Euro und habe meine Tochter alle 14 Tage am Wochenende bei mir und Sie klagt, dass Sie im Moment auf neue Sachen oder Schuhe verzichten muss, da sich meine Ex Frau, diese Ausgaben für meine Tochter, nicht leisten kann.

Mir liegt hier der Verdacht sehr nah, dass der Kindesunterhalt für die Ablösung privater Verbindlichkeiten genutzt wird.

Wie kann ich dem Einhalt gebieten ?

Kann ich ab sofort, den monatlichen Kindesunterhalt auf ein extra Konto überweisen ? Um Gerecht zu werden, wenn meine Tochter Sachen benötigt, diese ihr dann zu kaufen.

Welche Möglichkeiten habe ich, um einen Missbrauch des Kinderunterhaltes vorzubeugen ? Da dieser ausschließlich dem Kind zusteht und somit von der Mutter verwaltet wird.

Ich bitte Sie freundlichst um ausführliche Antwort und verbleibe mit freundlichem Grüßen
28.04.2005 | 22:10

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

der oft geäusserte Hinweis an Väter "zahle viel Unterhalt, er kommt deinem Kind zugute" stimmt leider nicht. Sie haben leider keine Handhabe gegen einen möglichen Missbrauch. Sie können höchstens versuchen, beim Familiengericht sich nach Überwachungsmaßnahmen erkundigen. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es jedoch nicht.

Der Unterhalt ist also in voller Höhe pünktlich an die Mutter zu bezahlen, nicht ein einziger Cent davon darf abgezogen und an das Kind direkt gegeben, zweckgebunden oder mit etwas anderem als offiziellen Zahlungsmitteln bezahlt werden. Die Verwendung des Unterhalts ist völlig frei. Die Mutter darf das Geld - um es überspitzt zu sagen- auf Kosten des Kindes verjubeln.
Das deutsche Unterhaltsrecht gibt der Mutter die volle Freiheit dafür. Eine Auskunftspflicht o.ä. besteht für die Verwendung des Unterhalts nicht.

Sie müssen hoffen, dass sich Ihre Ex-Frau um Ihre Tochter kümmert und verantwortungsbewußt erzieht. Wenn Sie meinen, dass es Ihrer Tochter an der notwendigen Kleidung... fehlt, dann müssen Sie Ihr die Sachen kaufen. Eine rechtliche Handhabe haben Sie nicht. Sie können jedoch mit der Mutter versuchen, einen gütliche Einigung über die Verwendung der Gelder herbeizuführen und Ihr den Vorschlag mit dem Extra-Konto machen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

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