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Verdacht auf Unterschlagung /Sicherstellung des Autos.

26.01.2016 16:44 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Zusammenfassung: Zum gutgläubigen Erwerb von Kraftfahrzeugen

Hallo

ich habe in Deutchland einen Unfallwagen für meine Nichte( in Polen) gekauft. Der Preis und Kaufvertrag wurde durch mich im Internet durchgeführt. Eine Firma in Polen wurde beantragt um das Auto nach Polen zu bringen . Der Wagen wurde bezahlt nach Polen gebracht , repariert und zugelassen . Nach vier Tagen kam Polizei und hatte den Wagen sichergestellt, seit 3 Monaten steht das Auto da.
Der Wagen wurde aufgrund vom Verdacht auf Unterschlagung sichergestellt. Die Bank/ beauftragte Inkasso in Deuschland möchte der Wagen zurück, da die Raten nicht mehr bezahlt wurden bzw. angeblich Kreditnehmmer nicht mehr zu finden sei. Die Polizei in Deuschland bezeichnet mein Kauf als gutgläubig. Ich finanzierte zuerst den Wagen.
Müssen wir den Wagen zurück geben ?unsere Rechte?Die Reparaturkosten?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn ich einmal unterstelle, dass Ihr Vertragspartner tatsächlich nicht Eigentümer des Fahrzeugs war (z.B. wei er es an die finanzierende Bank zur Sicherheit übereignet hatte) und er dieses Fahrzeug durch den Verkauf an Sie unterschlagen hat, hängt die Eigentumslage davon ab, ob Sie bei Erwerb des Fahrzeugs gutgläubig oder bösgläubig waren.

Wenn Sie das Fahrzeug gutgläubig erworben hätten, wären Sie Eigentümerin geworden, wenn Sie aber bösgläubig gewesen wären, müssten Sie das Fahrzeug an die Bank als Eigentümerin herausgeben.

Bösgläubig ist gem. § 932 II BGB, wer bei Erwerb Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis vom fehelnden Eigentum des Veräußerers hat. Bei Kraftfahrzeugen kommt dem Kraftfahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) dabei entscheidende Bedeutung zu. Wenn der Verkäufer Ihnen dieses Dokument ausgehändigt hat und er seinerseits dort eingetragen war, wären Sie gutgläubig gewesen. Andernfalls hätten Sie leider nicht darauf vertrauen dürfen, dass der Veräußerer auch tatsächlich der Eigentümer des Fahrzeugs ist.

Sollten Sie das Fahrzeug herausgeben müssen, hat der Eigentümer Ihnen die Reparaturkosten zu erstatten, soweit es sich dabei um notwendige Verwendungen handelt, diese also erforderlich waren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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