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Verdacht auf Hehlerei


| 28.11.2006 16:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Hallo, ich bin 27 Jahre.
Habe vor ca. 1 Jahr ein Navigatonsgerät unter der Hand gekauft.
Ich war unwissent und mir ging es nur um das Navi.
Vor 2 Monaten wurde mir das aus meinem Auto geklaut und bin natürlich zur Polizei und hab anzeige gemacht.
Gestern ruft mich die Polizei an und sagt das wurde vor 2 Jahren aus einen Neuwagen geklaut und wollten wissen wo es her ist.
Ich habe gesagt das ich leider keine angaben von dem Verkäufer habe, weil es Privat und ein Barverkauf war.
Hab mir echt nix bei gedacht.
Das hat die Polizei mir nicht geglaubt.
Was kommt nun auf mich zu? Glauben die ich habe das geklaut, weil er sagte es stammt aus einer Diebstahlsserie.
Ich mußte ne aussage zu dem verdacht der Helherei machen.
Wie geht es jetzt weiter??? Mit was muß ich rechnen als Strafe?

MFG Thomas

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Zunächst sollten Sie auf keinen Fall Angaben der Polizei gegenüber machen. Unbedacht kann man hier seine Situation verschlechtern. Erhalten Sie eine schriftliche Information, dass Sie als Beschuldigter vernommen werden sollen, sollten Sie ein(e) Strafverteidiger(in) mit Ihrem Fall beauftragen. Nur der Anwalt erhält Akteneinsicht und kann entsprechende Maßnahmen mit Ihnen zusammen ergreifen.

Nach Ihrer Schilderung ist kein hinreichender Tatverdacht gegeben. Da die Ermittlungen womöglich bereits laufen, können mittlerweile Informationen vorliegen, von denen Sie nur erfahren, wenn Sie die Akte einsehen.

Hier der Gesetzestext:

§ 259 Hehlerei

(1) Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft, sie absetzt oder absetzen hilft, um sich oder einen Dritten zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die §§ 247 und 248a gelten sinngemäß.

(3) Der Versuch ist strafbar.

Unabhängig davon ist der Kauf einer gestohlenen Sache nur strafbar, wenn der Käufer Kenntnis von der rechtswidrigen Erlangung hatte. Dies ist bei Ihnen nicht der Fall.

Bei unbelasteten Ersttätern ist in einem Fall wie dem Ihrigen mit einer Geldstrafe zu rechnen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 28.11.2006 | 16:59

Erstmal vielen Dank für Ihre Schnelle Antwort.

Ich habe ja schon bei der Polizei eine Aussage gemacht, war das ein Fehler?
Muß ich mit Hausdurchsuchung und Kotoeinsicht rechnen?
Mach mir richtig sorgen und kann kaum an was anderes denken.

MFG

Thomas de Vries

Nachfrage vom Fragesteller 28.11.2006 | 17:01

Erstmal vielen Dank für Ihre Schnelle Antwort.

Ich habe ja schon bei der Polizei eine Aussage gemacht, war das ein Fehler?
Muß ich mit Hausdurchsuchung und Kotoeinsicht rechnen?
Mach mir richtig sorgen und kann kaum an was anderes denken.

MFG

Thomas de Vries

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.11.2006 | 17:04

Sie sollten über einen Anwalt Akteneinsicht beantragen lassen. Dann kann festgestellt werden, was gegen Sie vorliegt.

Mit einer Hausdurchsuchung bzw. sonstigen Eingriffen müssen Sie nicht rechnen. Diese Maßnahmen sind an strenge Voraussetzungen gebunden, die nicht vorliegen dürften.

Da ich aber nicht sagen kann, ob die Ermittlungen inzwischen Anlass zu solchen Maßnahmen geben könnten, bitte ich wie geschildert zu verfahren.

RA Timm

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