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Verdacht auf Betrug


16.03.2006 20:53 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe heute eine Vorladung zum Gerichtstermin für ende April erhalten.
Mann wirft mit Betrug vor. Kann ich den Termin noch irgnedwie abweisen, den ich war vorher noch nichtsmal beider Polizei um eine Aussage zu machen. Ich bin bereit den offenen Betrag bis ende April zu begleichen. Gibt es Möglichkeiten das Amtsgericht zu überzeugen den Termin abzusagen, oder die Staatsanwaltschaft Köln davon zu über zeugen das es nicht meine Absicht war jemanden zu betrügen.
16.03.2006 | 21:10

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich unter Zugrundelegung Ihrer Informationen wie folgt beantworten.

Im jetzigen Stadium des Verfahrens ist es schwierig, die Hauptverhandlung noch abzuwenden. Offenbar hat die zuständige Staatsanwaltschaft weder Anlass gesehen, dass Verfahren gegen eine Geldbuße einzustellen, noch die Möglichkeit in Betracht gezogen, auf dem Strafbefehlswege zu entscheiden.

Warum dies der Fall war, kann aufgrund fehlender Informationen zur Tat nicht beantwortet werden.

Soweit sich dies ohne Kenntnis der Ermittlungsakte sagen lässt, ist die Hauptverhandlung höchstwahrscheinlich für Sie unvermeidbar.

Sollte sich Ihre Schuld jedoch als gering herausstellen, kann auch noch im Termin ggf. eine Einstellung des Verfahrens (höchstwahrscheinlich dann gegen Auflagen = Geldbuße) erfolgen.
Ob dies möglich ist, kann ohne Akteneinsicht nicht seriös beantwortet werden.

Zunächst ist Ihnen zu raten, so denn die Forderung des Geschädigten berechtigt ist, diese bereits im Vorfeld der Verhandlung zu begleichen.

Empfehlenswert wäre es, durch einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu beantragen und so die geeignete Verteidigungsstrategie mit diesem zu entwickeln. Gerne stehe ich Ihnen hierfür zur Verfügung.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe für Ergänzungen gerne im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2006 | 09:05

Durch meien finanzielle Situation kann mir leider keinen Anwalt leisten somit werde ich auch nie eine Akteneinsicht bekommen.
Ich wäre auch bereit die Summe zu begleichen,wichtig ist mir das ich den Termin nicht wahrnehmen muss. Es muss doch irgendwie möglich sein auch ohne Anwalt eine Akteneinsicht zu bekommen. Es muss doch eine Möglichkeit das Verfahren einzu stellen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2006 | 09:20

Leider ist das nicht so einfach.

Grundsätzlich können auch dem unverteidigten Beschuldigten Auskünfte und Abschriften aus der Akte überlassen werden, wenn keine schutzwürdigen Interessen Dritter entgegenstehen (§ 147 Abs. 5 StPO). Sie müssten dies beim zuständigen Gericht beantragen. In wie weit der Vorsitzende Ihrem Ersuchen nachkommen wird, kann von hieraus nicht beurteilt werden, da es sich um eine "Kann-Bestimmung" handelt.

Wie ich bereits ausführte, sehe ich keine Chancen, einer Hauptverhandlung zu entgehen. Hier hätte man früher tätig werden müssen. Es ist jedoch, ich wiederhole mich, dringend anzuraten, die Schadenssumme zu begleichen. Dies dürfte sich zumindest strafmildernd auswirken.

Ich bedaure, Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt

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