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Verbreitung meiner Daten via Internet und Telefon

23.05.2013 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Zusammenfassung: Datenschutz

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie fragen, ob ich eine Handhabe gegen eine Person, die via Internet und Telefon dazu aufruft, ihr meine Adressdaten u.s.w. zugänglich zu machen, um diese dann zu veröffentlichen.
Des weiteren würde mich interessieren, ob ich Betreiber von Foren und (Telefon)Chats verpflichten kann diese Einträge zu entfernen.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragensteller,

anhand des geschilderten Sachverhalts und Ihres (Mindest-) Einsatzes kann ich Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten:

Vorbehaltlich § 4 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten nur zulässig, soweit das BDSG oder eine andere Rechtsvorschrift dies erlaubt oder anordnet oder der Betroffene eingewilligt hat.

Ihrer Sachverhaltsschilderung konnte ich nicht genau entnehmen, ob diese Daten der Person bereits vorliegen, oder ob diese lediglich bei Dritten (denen sie vorliegen) anfragt, um die dann von diesen Dritten erlangten Daten zu veröffentlichen.

In beiden Fällen sollten Sie diese Person zur Unterlassung dieser Handlungen auffordern und diese Unterlassung ggf. auch gerichtlich zunächst per einstweiliger Verfügung durchzusetzen.

Parallel dazu sollten Sie (soweit bekannt) die von Ihnen erwähnten Betreiber der Foren/Chats davon unterrichten, dass Sie Ihre Einwilligung zur Verbreitung Ihrer Daten nicht gegeben haben und von diesen ebenfalls zu verlangen, diese Daten nicht zu veröffentlichen bzw. (falls bereits geschehen) diese Daten unverzüglich zu entfernen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Antworten fürs Erste weiterhelfen.


Mit freundlichen Grüßen

Florian Weiss
Rechtsanwalt
_________
Allgemeiner Hinweis:

Für die Vergütung einer außergerichtlichen Tätigkeit verlangt § 4 Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), dass der vom Auftraggeber an den Anwalt zu zahlende Betrag in einem angemessenen Verhältnis zu Leistung, Verantwortung und Haftungsrisiko des Anwaltes stehen muss. Als Richt-wert kann insoweit für eine Erstberatung der Betrag von € 250,00 netto herangezogen werden ( § 34 Abs. 1, S. 3, 3. Hbs. RVG).

Vielen Dank!

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