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Verbotene Prostitution

| 09.07.2018 12:56 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


14:16
Guten Tag
Folgender Fall: meine Frau ist der Prostitution im Lankreis Waldshut nachgegengen sie hat in Internet dafür geworben, wie sich mittlerweile rausgestellt hat, hat die Kriminalpolizei sie seid ca. 3 Wochen beobachtet und ermittelt ohne das wir etwas davon wusten. auch das es in der Region Verboten ist war uns nicht bekannt.
Die Kripo hat dann am 05.06 eine Hausdurchsuchung bei uns durchgeführt und unter anderem Computer, Laptops, Handys beschlagnahmt, gleichzeitig hat sie unser Auto am Ort wo sie der Prostitution nach ging Durchsuch. Seit 03.05 wurde sie von der Polizei beobachtet.
nun meine Frage : Darf dem Verotenen 4 Wochn lang zugeschau werden? und wäre es nicht sinnvoller gewesen das Ordnungsammt oder einen Streifewagen an dem Ort zu schicken und mitzuteilen das dies hier Verboten sei?
Ich glaube das die Staasanwaltschaft hier ein Persönliches Intresse an einer Verfolgung hat da ich mehrfach Vorbestarft bin und sie mich unbedingt hieter Gitter sehen will, was mir auch ein Direktor des Hiesigen Amtsgericht mitgeteilt hat. Ich bitte sie um Rat wie ich mich nun verhalten sollte.
mfg

09.07.2018 | 13:43

Antwort

von


(1773)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

eine Hausdurchsuchung wie auch eine Observation bedürfen der richterlichen Zustimmung und ist auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Hier müsste in die Akten geschaut werden, wer zu welchem Zeitpunkt die Maßnahmen veranlasst hatte. Sollte sich dann herausstellen, das diese rechtswidrig waren, könnte Ihre Frau auch entschädigt werden, bzw. könnten auch die Beweismittel gegeben sie, sofern welche festgestellt worden sind, als unzulässig gelten.
Es ist dann unzulässig, wenn Ihre Frau auch hätte einfach angesprochen werden können oder aber offensichtlich war, welche Tätigkeiten sie dort ausübte.

Falls Sie Hilfe brauchen sollten, könnten wir dies gegen eine Pauschale von € 458,00 brutto für die außergerichtliche Tätigkeit erledigen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 09.07.2018 | 14:08

gem. dem Duchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Waldshut- Tiengen vom 05 Juni 2018 geht hervor
Zitat: Auf grund der bisherigen Ermittlungen besteht folgender Tatverdacht:
der Anfangsverdacht der gennanten Straftaten beruht auf den Erkenntnissen der Kriminalpolizei Waldshz-Tiengen, laut denen die Beschuldigten auf einschlägigen Portalen " kaufmich.com" eine entsprechende Anzeige geschaltet hatte. Ein Screenshot der Anzeige liegt vor. Bei der Überprüfung vor ort konnte zudem tazächlich festgestellt werden, das die Beschuldigten sich dort aufhielten. Die vernehmeung des " abgefanenen zeugen hat ergeben, das die Beschuldigte mit ihm Oralverher zum Preis von 50 Euro vollzogen hat. Zitat ende.

Daraus ergibt sich doch das die Polizei genau wuste was dort abläuft und auch hätte meine Frau dort angesprochen werden können. 1. bei der Überprüfung und 2. bei dem Abfang des Kunden.
War demnach die Durchsuchung Unzulässig?
Duchsuchungsbeschluss vom 05.juni 2018
Überprüfung der Anzeige auf Portal am 03.Mai 2018

Mit freundlich Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.07.2018 | 14:16

Sehr geehrter Fragesteller,

das lässt die Durchsuchung nicht von vornherein unzulässig erscheinen, da damit nicht bewiesen werden konnte, in welchem Ausmaß Ihre Frau dies bisher getätigt hatte, sprich ob gewerbemäßig oder nur bei Gelegenheit. Hier müsste dann weiter geschaut werden, ob der Tatbestand nicht bereits durch die Überprüfung vor Ort erfüllt war und Ihre Frau auch selbst hätte befragt werden müssen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 09.07.2018 | 14:25

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