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Verboten oder gar Strafbar?

08.05.2010 12:15 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Der Gruppenleiter und die Behinderte Frau (diese keine Betreuung benötigt und über 20 Jahre ist) arbeiten in einer WFBM (in einer Werkstatt) in verschiedenen Gruppen. Sie haben sich verliebt und teilen Ihr leben zusammen.

Darf das sein, ist es Strafbar und in wie fern?

Wenn das so ist, würde ein Werkstattwechsel von einem der beiden ausreichen um eine mögliche Strafbarkeit zu umgehen? Was wäre überhaupt nötig um die Liebe ausleben zu dürfen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich möchte Ihre Fragen auf Grund des dargelegten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Ich weise darauf hin, dass dies einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient und ein ggf. persönliches Beratungsgespräch bei einem Anwalt Ihrer Wahl nicht ersetzt.

Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann die rechtliche Beurteilung beeinflussen.

Dies vorangestellt beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Eine generelle Strafbarkeit ist in Ihrem Fall nicht zu erkennen. Es wird kein Straftatbestand durch die Beziehung des Werkstattleiters zu einer volljährigen, nicht unter Betreuung stehenden behinderten Frau erfüllt.

Sofern durch die Beziehung nicht die Interessen des Arbeitgebers beeinträchtigt werden, was hier derzeit durch die Arbeit in verschiedenen Arbeitsgruppen auch nicht wirklich erkennbar ist, steht einer Liebe zwischen dem Werkstattleiter und der Frau aus rechtlicher Sicht nichts entgegen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Bestehende Unklarheiten beantworte ich Ihnen gern innerhalb der kostenlosen Nachfragefunktion, wobei ich darum bitte, die Vorgaben dieses Forums zu beachten.

Darüber hinausgehende Fragen beantworte ich Ihnen gern im Rahmen einer Mandatserteilung.
Durch eine Mandatserteilung besteht auch die Möglichkeit einer weiterführenden Vertretung.

Die Kommunikation bei größerer Entfernung kann via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen und steht einer Mandatsausführung nicht entgegen, sofern Sie der Nutzung dieser Möglichkeiten aufgeschlossen gegenüberstehen.

Eine weiterführende Vertretung zieht allerdings weitere Kosten nach sich. Im Fall einer Beauftragung würde ich den hier gezahlten Einsatz auf meine nachfolgenden Gebühren vollständig anrechnen.


Mit freundlichen Grüßen

Marco Liebmann
Rechtsanwalt

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Danke zusammenfassend ganz ok wohl auch in meinem Sinne allerdings hat bei mir die Antwort der Anwältin auf meine Rückfrage nochmal eine Unsicherheit ausgelöst und ich kann leider nichts mehr weiter klären da nur eine Rückfrage ... ...
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