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Verbot Nutzung von Schulbüchern (Ebooks) auf Tablets in der Schule

21.08.2020 08:28 |
Preis: 25,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Guten Morgen.

Ich habe für meine Kinder ein Tablet gekauft, das nicht online ist. Auf diesem befinden sich alle Bücher des Schuljahres. Also als Ersatz für die schweren Schulbücher.

Nicht zuletzt wegen Corona, aber auch Arbeitsschutzrechtlichen Gründen - deutliches Mehrgwicht des Ranzens über dem arbeitsrechtlich zulässsigen Gewicht, habe ich diese Ebooks angeschafft.

In der Hausordung sind Tablet nicht explizit erwähnt.

Hier steht nur:

"Mobiltelefone und elektronische Unterhaltungsgeräte sind grundsätzlich auf dem
schulgelände ausgeschaltet und weggepackt. Erlaubt ist die Nutzung für die
Oberstufe in vorgegebenen Bereichen (MSS-Aufenthaltsräume (151, 152 und ein
noch zu benennender Stillarbeitsraum) und im Rahmen des Schulsanitätsdienstes"

Da das Ipad weder ein Mobiltelefon, noch ein elektronisches Unterhaltungsgerät ist, und auch nur zum Zwecke der Ebooks genutzt werden soll, sehe ich kein Verbot die Ebooks die zweckgemäß zu nutzen?! Zumal in Zeiten von Corona die Förderung der Digitalisierung - u.a. Ebooks - nicht zuletzt durch die Landesregierung gefördert wird.


MFG

hsorg

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Soweit ich Ihre Fragestellung verstehe, wurde bis dato auch von der entsprechenden Schule kein Verbot in Ihrem Einzelfall ausgesprochen.

Grundsätzlich kann auch ein Tablet unter den Begriff des elektronischen Unterhaltungsgerätes fallen.

In dem von Ihnen geschilderten Fall soll das Tablet jedoch ausschließlich schulischen Zwecken dienen und im Unterricht durch die Verwendung von eBooks lediglich Schulbücher ersetzen. Zudem verfügt es nach Ihrer Schilderung über keinen Internetzugang.

Sämtliche dieser Gesichtspunkte sprechen meiner Ansicht nach dafür, dass vorliegend keine Gründe bestehen, die ein Verbot in Ihrem konkreten Einzelfall rechtfertigen. Zudem ist es in der Tat so, dass gerade durch die Corona-Pandemie die Debatte der Digitalisierung in Schulen und der Nutzung solcher Tablets für den Schulunterricht wieder neu entfacht wurde.

Einige Hausordnungen von Schulen sehen zudem auch die Möglichkeit vor, dass Lehrkräfte die Nutzung von elektronischen Kommunikations- und Unterhaltungsgeräten zu Unterrichtszwecken erlauben können.

Eine Anfrage bei der Schule könnte hier Klarheit schaffen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 21.08.2020 | 11:54

Ob ein Verbot aus der Mail des Direktors abzulesen ist, vermag ich nicht zu sagen. Hier hieß es nur, es sei im Hause üblich die Geräte auszuschalten.

Da die Schule in der Digitalisierung in dieser Schule ziemlich blockiert, wird ist es zumindest schwierig gegen die Lehrerschaft zu argumentieren. Ist denn ein individuelles Verbot aus der Hausordnung abzuleiten, oder kann unter den gegeben Prämissen das I-Pad juristisch als schulgerechtes Arbeitsgerät/Ersatz eines Buches angesehen werden bzw. rechtfertigt die Hausordnung ein Verbot?


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.08.2020 | 12:00

Meines Erachtens nach ist ein Verbot für Ihren geschilderten Einzelfall aus der Hausordnung aus den oben erläuterten Gründen nicht abzuleiten.

Gleichzeitig sprechen die bereits erläuterten Argumente meiner Meinung nach sehr dafür, das Tablet zum Schulunterricht zuzulassen.

Im Ergebnis dürfte die Entscheidungsbefugnis jedoch bei der Schulleitung bzw. den einzelnen Lehrkräften liegen.

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