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Verbindliche Bestellung - Schadensersatz 10%??

| 02.10.2019 12:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


20:29

Zusammenfassung: Zu den Rechten beim Kauf eines gebrauchten PKW vom Händler.

Ich habe leichtsinnigerweise eine verbindliche Bestellung in einem Autohaus unterschrieben, weil ich der Meinung war, das sei kein Kaufvertrag, der ja auch vom Verkäufer unterschrieben sein muss. Ich habe die Bestellung noch nicht einmal durchgelesen und auch den Ausführungen des Verkäufers vertraut, dass es sich bei den Schäden um leichte Ausbesserungen handelte. Es war aber ein Frontal- und Seitenschaden rechts (genaueres wusste der Verkäufer angeblich nicht) in Höhe von 4800€, wie ich bei dem Telefonat zwei Tage später herausbekam, außerdem sei der Vorbesitzer cartogo, also ein Wagen, der auf der Straße steht und stunden- und tageweise angemietet wird. Ich fühle mich hereingelegt und soll laut AGB 10% als Schadensersatz bei Nichtabnahme zahlen, beim Kaufpreis von 21000€ also 2100€. Muss ich das so akzeptieren und zahlen, soll ich es auf eine Klage ankommen lassen? Und ist ein Schadensersatz in der Höhe von 2100€ gerechtfertigt?
02.10.2019 | 13:28

Antwort

von


(777)
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41812 Erkelenz
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Gerne zu Ihren Fragen:


Muss ich das so akzeptieren und zahlen, soll ich es auf eine Klage ankommen lassen?
Und ist ein Schadensersatz in der Höhe von 2100€ gerechtfertigt?


Antwort:

Wenn Sie "den Ausführungen des Verkäufers vertraut haben, dass es sich bei den Schäden um leichte Ausbesserungen handelte. Es war aber ein Frontal- und Seitenschaden rechts (genaueres wusste der Verkäufer angeblich nicht) in Höhe von 4800€", wie Sie schreiben fechten Sie den Vertrag unverzüglich und schriftlich per Einwurfeinschreiben (mit Zeugen über den Inhalt) oder FAX wegen "arglistiger Täuschung" an, denn der Händler durfte Sie nicht über einen erheblichen Schaden in dieser Höhe im Unklaren lassen.

Mit der wirksamen Anfechtungserklärung wird Ihre Willenserklärung für den Kaufvertrag rückwirkend
vernichtet, so dass Sie weder den Kaufpreis schulden, noch einen "Schadensersatz", unabhängig von der Frage, ob das überhaupt nach den AGB wirksam Vertragsbestandteil geworden wäre.

"Vorsorglich und hilfsweise" sollten Sie auch Ihre Rechte nach § 437 BGB anmelden und ggf. wahlweise durchsetzen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Rückfrage vom Fragesteller 04.10.2019 | 18:25

Danke, aber noch einmal die Frage: Laut AGB des Händlers muss ich 10% des Kaufpreises (also 2100€) als Schadensersatz bei Nichtabnahme des Wagens zahlen. Kann ich den Schadensersatz mindern, soll ich mich verklagen lassen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 04.10.2019 | 20:29

Gerne zu Ihrer Nachfrage:

Wenn Sie so verfahren, wie ich Ihnen vorgeschlagen habe, müssen Sie überhaupt keinen Schadensersatz zahlen.

Ein "Schadensersatz", sofern überhaupt durch AGB nach einer gesetzlichen Inhaltskontrolle wirksam (!), müsste beziffert und nachgewiesen werden. Pauschal geht das nicht.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr
Willy Burgmer
- Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.10.2019 | 18:35

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.10.2019
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Danke er hat mir Mut gemacht!!!


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