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Verbeamtung und Psychotherapie

| 13.06.2014 19:23 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Psychische Vorerkrankung bei Verbeamtung

Sehr geehrter Anwalt, sehr geehrte Anwältin,

hier meine Frage: Ich habe mich in den vergangenen 5 Jahren einer Psychotherapie aufgrund einer Angst- bzw. Panikstörung unterzogenen. Die Therapie endet in wenigen Wochen. Ich arbeite derzeit als Vertretungslehrkraft, hoffe aber zum kommenden Schuljahr eine Planstelle als Lehrerin zugewiesen zu bekommen. Ich habe zu keinem Zeitpunkt Medikamente eingenommen und war auch in keiner stationären Behandlung. Auch zu längeren Krankheitszeiten (während des Studiums bzw. des Referendariats) ist es zu keinem Zeitpunkt gekommen. Mein behandelnder Therapeut würde mir eine Stellungnahme schreiben, in der er volle berufliche Einsatzfähigkeit bescheinigt und die Krankheit als überwunden einschätzt. So ist auch meine Einschätzung, ich fühle mich vollständig belastbar. Dennoch habe ich Sorge aufgrund der vielen Gerüchte, dass eine Verbeamtung gefährdet sein könnte. Wie berechtigt sind meine Sorgen vor dem oben dargestellten Hintergrund? Bei Verschweigen der Erkrankung: Unter welchen Umständen könnte dies nachträglich zum Problem werden?
Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Prinzipiell ist die Problematik in der Regel genauso wie im Arbeitsrecht zu sehen.

Bei einer Erkrankung gilt:
Diese Frage müssen Sie nur dann wahrheitsgemäß beantworten, wenn die Erkrankung Ihre Leistungsfähigkeit einschränkt. Eine derartig problematische Fallstellung sehe ich nach meiner ersten vorläufigen Einschätzung hier bei Ihnen nicht.

Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn die Krankheit sich derart auf die auszuübende Tätigkeit auswirkt, dass diese schlechthin gar nicht erst ausgeübt werden kann. Dies wäre zum Beispiel der Fall, wenn jemand zum Zeitpunkt der Bewerbung schon weiß, dass er krankheitsbedingt die Stelle gar nicht antreten können wird. Selbstverständlich besteht dann auch eine Pflicht des Bewerbers, eine Krankheit ungefragt mitzuteilen.

Fragen nach Vorerkrankungen sind grundsätzlich auch nicht erlaubt - von wenigen Ausnahmen abgesehen.

Spezielle psychologische Eignungstests sind nur bei Vorliegen eines berechtigten Interesses zulässig. Dies liegt nur dann vor, wenn das Testverfahren zur Ermittlung der Eignung für einen ganz bestimmten Arbeitsplatz durchgeführt wird.

Das scheidet hier aller Voraussicht nach aus.

Vor diesem Hintergrund sollte diese Vorerkrankung nicht zum Problem werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.06.2014 | 20:39

Heißt das, dass ich die Frage: "Haben Sie eine Vorerkrankung die Ihre Leistungsfähigkeit einschränkt?" mit Nein beantworten dürfte. Wenn jedoch die direkte Frage nach einer Psychotherapie käme müsste ich mit ja antworten? Freundliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.06.2014 | 13:09

Sehr geehrte Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Richtig, das können Sie mit nein beantworten, wobei grundsätzlich solche Fragen schon unzulässig seien dürften.

Auch die Therapie muss keine Erwähnung finden, es sei denn es wäre eine Sonderschule mit besonderen Anforderungen.

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 14.06.2014 | 13:35

Sehr geehrter Fragesteller,

bitte beachten Sie zudem, dass dieses nur eine kostengünstige Erstberatung sein kann. Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes oder ggf. trotzdem vorgenommene amtsärztliche Unterschungen/Fragen sollten Sie gesondert anwaltlich vor bzw. im Zusammenhang mit einer Verbeamtung abklären lassen, vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ich hoffe, Ihnen damit geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 16.06.2014 | 22:12

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 16.06.2014 4,4/5,0
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