Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Verauslagte Gerichtskosten


| 07.07.2006 13:36 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Schuldner von mir zahlte seine Rechnung über EUR 1500 nicht. Ich beantragte daraufhin einen gerichtlichen Mahnbescheid. Der Schuldner erhob Widerspruch ohne Angabe von Gründen. Ich trat daraufhin mit ihm in Verhandlungen (Ratenzahlungsangebot, Erlaß der Verzugszinsen).Der Schuldner reagierte nicht darauf. Ich erhob daraufhin Klage vor dem zuständigen Gericht und zahlte den erforderlichen Gerichtskostenvorschuß. Jetzt läßt sich der Schuldner anwaltlich vertreten. Der Anwalt des Schuldners äußert, daß sein Mandant die Zahlungspflicht anerkennen würde, sofern ich die Klage zurückziehen würde.

Erlauben Sie mir folgende Fragen:

(1)
Kann ich die vorverauslagten Gerichtskosten dem Schuldner aufbürden?

(2)
Kann ich aus einem evtl. Schuldanerkenntnis des Schuldners Vollstreckungsmaßnahmen betreiben?

Vielen Dank für Ihre Antwort.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe zunächst davon aus, daß Ihr Anspruch auf die 1.500,- € zurecht besteht. In diesem Fall besteht für Sie keine Veranlassung, die Klage zurück zu nehmen.
Sollten Sie die Klage zurück nehmen und Ihr Schuldner zahlt dann doch nicht, müßten Sie erneut klagen und auch erneut einen Gerichtskostenvorschuß einzahlen (von dem jetzigen erhielten Sie bei einer Klagerücknahme nur 2/3 zurück). Aus einem einfachen Schuldanerkenntnis können Sie dagegen nicht vollstrecken (es sei denn, es wäre ein notarielles Schuldanerkenntnis mit Vollstreckungsunterwerfung oder ein vom Gericht für vollstreckbar erklärter Anwaltsvergleich, was beides nach Ihrer Schilderung aber nicht in Betracht kommt).

Antworten Sie dem Anwalt Ihres Schuldners, dass er die Klageforderung anerkenne möge und bieten Sie ggfs. noch an, dass Sie aus dem Urteil nicht vollstrecken, solange eine Ratenzahlung von x,- € monatlich erfolgt.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben. Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Herzlichen Dank. Sie haben mir sehr gut geholfen. "