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Veranstaltungstickets online gekauft und nicht erhalten


| 15.12.2012 15:16 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

folgender Fall:

für ein Basketballspiel wollte ich online Karten kaufen.
Über die Internetseite des Vereines wird man auf eine Seite eines Online-Tickethändlers weitergeleitet.
Auf dieser Seite habe ich (wie schon öfter) vier Tickets gekauft und auf "Bestellen" geklickt.
Daraufhin erschien im Browser eine Fehlermeldung ("SQL-Fehler...").
Von dieser Fehlermeldung habe ich leider keinen Screenshot oder sonstigen Beweis.
Normalerweise werden die Tickets sowohl im Browser angezeigt als auch per E-Mail zugeschickt. Beides ist nicht geschehen, ich habe die Tickets (bis heute) nicht erhalten.

Daraufhin habe ich einen neuen Versuch gestartet - die Plätze, welche ich ursprünglich buchen wollten, waren vom System gesperrt. Daraufhin habe ich (erfolgreich) vier andere Plätze gebucht und die Tickets wie gewohnt erhalten.

Per Lastschrift (Einzugsermächtigung hatte ich vor der Fehlermeldung erteilt) wurden einige Tage später die Kosten für beide Buchungen eingezogen (jeweils 105,60 EUR).
Die Lastschrift habe ich über meine Bank zurückgehen lassen und die Ticketagentur per E-Mail darüber informiert und darum gebeten, die (nicht) gebuchten Plätze wieder freizugeben.
Per E-Mail wurde ich daraufhin informiert, dass "hohe Rücklastschriftgebühren" auf mich zukommen würden. Daraufhin habe ich geantwortet, dass ich die Rechtmäßigkeit dieser Androhung zwar anzweifle, man mir aber doch bitte eine Rechnung über die Rücklastschriftgebühren stellen solle, die ich plus 5,00 EUR für die Kaffeekasse sofort begleichen werde. Auf diese E-Mail erhielt ich keine Antwort mehr.

Heute (15.12.2012) erhalte ich nun eine Rechnung über die vollen 105,60 EUR zzgl. Rücklastschriftgebühr in Höhe von 14,80 EUR - insgesamt 120,40 EUR - Zahlungsziel 17.12.2012.

Meine Frage: wie ist die Rechtslage? Bin ich verpflichtet zur Zahlung?

Vielen Dank!
15.12.2012 | 16:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie müssen nicht zahlen, da die Gegenseite die Tickets nicht geliefert hat.

Selbst wenn ein Kaufvertrag zustande gekommen ist, was sich nur anhand der Serverlogs beweisen ließe, ist Ihre Mail als Widerruf anzusehen, so dass der Kaufvertrag spätestens dann unwirksam geworden wäre.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 15.12.2012 | 17:30


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Die Kürze der Antwort ist gerechtfertigt durch die zum Einen wohl klare Rechtslage als auch durch meinen (relativ) geringen Einsatz.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.12.2012
4,4/5.0

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Die Kürze der Antwort ist gerechtfertigt durch die zum Einen wohl klare Rechtslage als auch durch meinen (relativ) geringen Einsatz.


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