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Veräußerungsgewinn Grundstückshandel GbR Anteil

04.02.2008 23:36 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
im Jahr 2001 erhielt ich den Zuschlag für ein Haus und kaufte dieses in Form einer GbR mit 3 weiteren Gesellschaftern. Mein Ausstieg aus der GbR war vereinbart, sobald die Teilungserklärung für Wohnungen vorlag. Da mein Interesse nur an einer Wohnung bestand, war ich am Gewinn und Verlust der GbR nicht beteiligt. Mit meinem Ausscheiden erhielt ich 2002 eine Eigentumswohnung zum Festpreis(400.000). Dieser Übertragungspreis wurde bereits bei der Gründung der GbR festgeschrieben. Die Herstellungskosten mit Ankauf (580.000) übertrafen den Festpreis. Am Tag des Auscheidens (Okt.-2002) waren die Herstellungskosten mit Ankauf (480.000 + 100.000 Rückstellungen, die später wohl meiner Wohnung zugerechnet worden sind. Jedenfalls habe ich 2002 ein Gutachten erstellen lassen, dass die Wohnung mit einem Verkehrswert von €420.000,- bewertet hatte. Im März 2003 wurde eine vergleichbare Wohnung im Haus für 430.000 von der GbR an einen Dritten (nicht Gesellschafter)verkauft, auch anscheinend deutlich unter dem Herstellungspreis.Die GbR hatte sich wohl mit der Herstellung verkalkuliert oder zu hohe Rechnungen abgerechnet.
Nun mein Anliegen:
Ich habe nun einen geänderten Einkommenssteuerbescheid für 2002 erhalten, indem das FA einen Veräußerungsgewinn von €180.000,- ermittelt hat. Welcher Wert ist denn nun entscheidend für den Veräußerungs(Übertragungs-)gewinn, der überhöhte Herstellungswert mit Rückstellungen, der Vehrkehrswert (laut Gutachten) oder der Marktwert (Vergleichsverkauf an einen Dritten?).
Mein Problem ist nun, dass das FA eine riesen Summe haben möchte und unser Familieneinkommen zu gering ist, um weitere Kredite zu erhalten. Daher hoffe ich sehr, dass es der Übertragungsgewinn mit dem Marktwert oder Verkehrswert bemessen werden kann. Wie sehen Sie das?
Vielen dank für Ihre Antwort!

Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:
Der Vorgang ist als Veräußerung zu beurteilen, da der Miteigentumsanteil als Betriebsvermögen in das Privatvermögen überführt wird.
Die Berechnung des Finanzamtes ist nicht zu beanstanden. Bitte übermitteln Sie uns den Steuerbescheid und den Gesellschaftsvertrag sowie die Bilanz der GBR; dies verursacht für Sie keine weiteren Kosten. Wir werden sodann nochmals auf die Angelegenheit zurückkommen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.


Mit besten Grüßen

RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht


www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rückfrage vom Fragesteller 05.02.2008 | 10:21

Sehr geehrter Herr Hermes,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Meine Frage lautete allerdings, ob auch der Veräußerungsgewinn nach dem Verkehrswert oder Marktwert (Verkauf an einen Dritten) berechnet werden kann, da ja das übertragende Wirtschaftsgut real bei weitem nicht den Herstellungswert aufweist.

Mit freundlichen Grüßen,
Fragesteller



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.02.2008 | 11:59

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.
Nein, die Anschaffungs/Herstellungskosten betragen 580 tsd.. Diese sind auch als solche in der GbR ausgewiesen.


Es tut mir leid, Ihnen keine bessere Mitteilung machen zu können.

Mit besten Grüßen

www.kanzlei-hermes.com

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